 | Thema Energiewirtschaft & Politik vom 27.01.2012 @ 13:57:38 CET
2013 soll Jahr der Luft werden
Bekanntlich haben sich vor allem in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Stimmen erhoben, die die derzeitigen Gegebenheiten hierzulande im Hinblick auf das Thema „Umweltschutz“ verurteilten. So sahen sich die Politiker vieler Länder dazu veranlasst, mit unterschiedlichsten Aktionen und Projekten zur Entlastung der Umwelt beizutragen.
Zum Teil mit wahrlich beachtlichen Erfolgen. Demnach steht nun im Raum, 2013 zum „Jahr der Luft“ zu erklären.
Demgemäß beauftragte der amtierende Umweltkommissar Janez Potočnik unlängst eine Expertenkommission damit, die Richtlinie 2008/50/EG in Bezug auf die Luftqualität im Allgemeinen – insbesondere im europäischen Raum –näher in Augenschein zu nehmen. Schon Ende des Jahres, möglicherweise auch erst im nächsten Frühjahr, sollen erste Ergebnisse vorgelegt werden.
Ziel des Projektes „Jahr der Luft“ ist es, mittels 21 Punkten auf Dauer akzeptable Luftwerte zu erzielen, sodass keine Gefahr mehr für Mensch und Natur zu erwarten ist. Fakt aber ist, dass es nach aktuellem Stand so gut wie unmöglich ist, die
ses wahrlich hochgesteckte Ziel zu erreichen. Wie nämlich jüngst aus Expertenkreisen zu vernehmen war, halten sich mehr als zwanzig EU-Mitgliederstaaten nicht oder nur bedingt an die geltenden Richtlinien. Vielmehr werden Grenzwerte mitunter stark überschritten, sodass die betreffenden Nationen zumindest mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.
Mit EU-Geldern ökologische Ziele durchsetzen
Immerhin ist man auf Regierungsebene derzeit eifrig damit beschäftigt, darüber nachzudenken, wohin denn die erhaltenen EU-Gelder für Forschung, Entwicklung und Innovation fließen sollen. Die Verantwortlichen des EWEA (Europäischer Verband für Windenergie) hofften zunächst, dass ein Teil dieser Gelder in den Ausbau von Windkraftanlagen fließen würde.
Von Seiten der EU-Kommission hieß es jedoch, dass rund ein Drittel dieser Summe ab 2014 bis 2020 in vielversprechende "Klimaprojekte" investiert werden soll. Ob dieses Vorhaben allerdings tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, ist gegenwärtig noch fraglich. Denn schließlich haben auch EU-Abgeordnete sowie die Mitgliedsstaaten in diesem Zusammenhang ein Wörtchen mitzureden.
Autorin: ab
Schlagworte: EU-Gelder Umweltprojekte Umweltschutz Luftqualität Umwelt entlasten
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