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Thema Energiewirtschaft & Politik vom 12.01.2012 @ 17:26:09 CET


Stromengpass in Deutschland zu erwarten?


Aktuelle energiepolitik News Blackouts beim Stromnetz mussten bislang zwar (noch) nicht in Kauf genommen werden, aber dennoch sah sich zum Beispiel der Netzbetreiber „Tennet“ Anfang Dezember vergangenen Jahres dazu gezwungen, nach Alternativen Ausschau zu halten, um die Stabilität des Stromnetzes hierzulande in vollem Umfang gewährleisten zu können.

So jedenfalls hieß es unlängst in einem Bericht der „Welt“.

Schon vor Wochen warnte demnach offenbar die Energiebranche davor, dass das Hochspannungsnetz hierzulande unter Umständen zusammenbrechen könnte. Die Ursache dafür: das Abschalten von insgesamt acht innerdeutschen Atomkraftwerken. Wie gut, dass es entsprechende „stille Reserven“ gibt, auf die man im Falle eines Stromengpasses zurückgreifen kann. Und so wurde zu diesem Zweck unlängst ein Öl-Kraftwerk in unserem Nachbarland Österreich wieder „zum Leben erweckt“.

Gleichlautende Meldungen wurden im Übrigen auch von der Bundesnetzagentur entsprechend bestätigt. Aber noch immer sei die Situation im Hinblick auf eine zuverlässige Stromversorgung in Deutschland buchstäblich „angespannt“.

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Stürmische Zeiten in nördlichen Teilen des Landes herrschten am 8. und 9. Dezember vergangenen Jahres. Bedingt durch einen Mangel an Stromleitungen war man zu dieser Zeit nur schwerlich in der Lage, Energie auch in südliche Gefilde weiterzuleiten. Alternativ hätte man sicherlich auf den Meiler Gundremmingen C zurückgreifen können. Allerdings war dieser wegen Reparaturarbeiten „außer Betrieb“. Und so war es erforderlich, das Ölkraftwerk im österreichischen Graz zur Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wie es von Seiten der Bundesnetzagentur hieß, sei eine solche Vorgehensweise Usus. Denn nicht umsonst hätte man eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Eine Konsequenz mit Folgen

Aufgrund der verheerenden Umweltkatastrophe im japanischen Fukushima AKWs „außer Gefecht zu setzen“, ist in der Tat eine lobenswerte Konsequenz. Zu groß sind schließlich die Risiken für unsere Umwelt, die von den Atomkraftwerken generell ausgehen. „In weiser Voraussicht“ waren also seinerzeit rund 1.009 Megawatt an zusätzlichen Reserven bereitgestellt worden; die Österreicher „helfen“ darüber hinaus mit 1.075 Megawatt aus.


Autorin: ab

oak-media













     
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