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Thema Unternehmen & Wirtschaft vom 06.12.2011 @ 17:09:49 CET


Russland auf dem Weg nach Deutschland: die Energiepolitik boomt


Aktuelle unternehmenwirtschaf News Bisher war Russland für Deutschland bekanntlich ein wichtiger Lieferant von Gas und anderen wertvollen Rohstoffen. Aber schon bald soll die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Hinblick auf den Aspekt der Energiepolitik noch weiter ausgebaut werden.

So hat Medienberichten zufolge nicht nur das russische Unternehmen Gazprom vor kurzem das hessische Unternehmen Envacom übernommen, sondern es ist noch weit mehr geplant.

Man möchte offenbar nicht „nur“ der Rohstofflieferant für Deutschland sein, sondern Russland strebt weitaus höhere Ziele an. Im Hinblick auf die vielversprechende internationale Energiepolitik dürfte dies sicherlich auch ein durchaus erfolgversprechendes Vorhaben sein.

Wie in dieser Hinsicht unlängst in den Medien berichtet wurde, plant Russland, schon in Kürze in Deutschland verstärkt in den Energiemarkt einzusteigen. Und erste Gespräche seien zwischenzeitlich ebenfalls schon geführt worden. Wie Sergej Schmatko, Energieminister Russlands, in diesem Zusammenh
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ang erklärte, sei Deutschland angesichts des Vorhabens, der Atomenergie gänzlich den Rücken kehren zu wollen, ohnehin dringend auf alternative Energielösungen angewiesen. Eine fundierte Unterstützung von außen sei da also in jedem Fall von Vorteil.

Schmatko sprach diesbezüglich von einer zu erwartenden Nachfrage in Höhe von rund zwölf Gigawatt. Ein Bedarf, den etwa 15 große Kraftwerke zu decken in der Lage wären. Aber auch der Kostenaufwand für das Großprojekt ist wahrlich immens: sage und schreibe rund 15 Milliarden Euro will Russland zu diesem Zwecke investieren. Man geht zum jetzigen Zeitpunkt in etwa davon aus, dass die Anlagen in spätestens zehn Jahren fertiggestellt sein werden. Eine rasche Umsetzung der Pläne steht also offenbar im Raum.

Alles in allem eine durchaus positive Entwicklung. Im Zuge dessen lassen sich die ohnehin freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland noch weiter festigen. In der Tat also eine gute Voraussetzung für vielversprechende energiepolitische Ideen. Bleibt zu hoffen, dass letztlich auch der Endverbraucher davon profitiert. So zum Beispiel auch in finanzieller Hinsicht.


Autorin: ab

oak-media













     
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