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 | Thema Heiztechnik & Heizungstechnik vom 10.11.2011 @ 16:08:00 CET
Wenn der Winter vor der Tür steht
Sobald es draußen kälter wird und die Tage dunkler, versucht man, sich in den eigenen vier Wänden gegen die bevorstehende Witterung zu schützen. Die Heizung läuft schon bald auf Hochtouren, und es wird nicht selten bares Geld durch den Schornstein nach draußen befördert.
Für so Manchen ist dies in der Tat eine bedrohliche Vorstellung, denn angesichts der ohnehin schon überteuerten Energiekosten ist „Geldverschwendung“ selbstverständlich ein Begriff, den man nur äußerst ungern hört.
Und nun warnt auch noch die Deutsche Energie-Agentur GmbH vor einer ganz besonders kostenintensiven Heizperiode. Wie soll es da noch möglich sein, das sauer Ersparte zusammenzuhalten? Schon in den nächsten Tagen wird nach Ansicht der dena der Heizölpreis erneut steigen und mit einem Rekordwert von 85 Cent je Liter die finanziellen Möglichkeiten so mancher Verbraucher „sprengen“.
Das bedeutet zum Beispiel für eine Familie mit zwei Kindern, die in einem Altbau leben, einen Mehrkostenaufwand von circa 800 Euro. Da ist umgehender Handlungsbedarf gefragt. Eine Unabhängigkeit von der Heizölindustrie wäre da wahrlich bares Geld wert.
Wenn man es wirklich „richtig“ machen will, bietet sich eine meist staatlich geförderte Gebäudesanierung an. Auf diese Weise würde man langfristig den Energiebedarf um ein Vielfaches reduzieren. So ist es zum Beispiel möglich, den Geldbeutel zu entlasten und zugleich etwas für die Umwelt zu tun, wenn man rund 60.000 Euro (hochgerechnet auf ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern) investiert. Der Staat gibt meist einen Anteil von bis zu 10.000 Euro dazu.
Insbesondere bei Altbauten ist meist absehbar, dass die eine oder andere Renovierung durchgeführt werden muss. Alles in allem stehen Hausbesitzer generell besser da, wenn sie einen „Rundumschlag“ planen, um sofort von einer – erheblichen – Energieeinsparung zu profitieren. Dies bewirkt nicht nur eine dauerhafte Unabhängigkeit vom bisherigen Öllieferanten, sondern auch eine Wertsteigerung des Hauses würde damit erreicht. So viel Einsatz macht sich also in jeder Hinsicht bezahlt.
Autorin: ab
Schlagworte: Heizung Heizperiode Heizölpreis Sanierung Energiebedarf senken Umwelt Altbau Hausbesitzer
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