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Erschreckende Ergebnisse zur Trinkwasserqualität

Thema: Wasser | 19.10.2011 | Aufrufe: 2774 | Bewertung: (1 Bewertungen)

Deutschland, ein Land, das in Sachen Ökologie stets auf den vorderen Plätzen rangieren will, gerät im aktuellen Weltwasser-Entwicklungsbericht der UNESCO offenbar arg ins Hintertreffen. Denn Deutschland ist gemäß dieser umfassenden Untersuchung weit abgeschlagen, und rangiert in Sachen Trinkwasser-Qualität unter „ferner liefen…“ - auf dem 57. Platz.

Im internationalen Vergleich ist ein solches Ergebnis wahrlich eine Katastrophe. Finnland nimmt nach Angaben des UNESCO-Berichtes den ersten Platz ein, Canada Platz zwei und Neuseeland erhält „Bronze“. Unsere Nachbarländer Schweiz und Österreich schnitten mit dem 16. bzw. 18. Platz ebenfalls noch relativ gut ab. Ganz besonders schlecht sieht es dabei jedoch für Belgien aus. Denn die Trinkwasserqualität in Belgien steht noch hinter dem Sudan, Jordanien und Indien auf dem 122. Platz. In der Tat ein erschütterndes Ergebnis.

Vor allem die Menge und Qualität des Süß- und Grundwassers, aber auch die industrielle Verunreinigung bzw. die Abwasserbehandlung sowie die Einhaltung der umweltspezifischen Richtlinien in den einzelnen Nationen wurden im Rahmen der Untersuchungen eingehend unter die Lupe genommen. Und die Resultate waren größtenteils wahrlich erschreckend. Laut UNESCO sterben jeden Tag sage und schreibe 6.000 Menschen an Durchfallerkrankungen, resultierend aus verschmutztem Trinkwasser. Besonders tragisch dabei: in erster Linie sind es die Kinder, die in diesem Zusammenhang betroffen sind.

Fakt ist, dass die Gewässer in Asien weltweit die schmutzigsten sind. Denn sie sind voller Bakterien menschlichen Ursprungs, und sie enthalten noch dazu einen immens hohen Bleianteil. Weiter heißt es in dem Bericht, dass sich der Wasserverbrauch seit den 1960er Jahren mehr als verdoppelt habe. Gleichzeitig nahm auch die Qualität des Wassers nahezu kontinuierlich ab. Handlungsbedarf ist somit gefragt: Expertenmeinungen zufolge sollte jeder Haushalt nach Möglichkeit über eine Trinkwasseraufbereitungsanlage verfügen, die die Qualität des Wassers direkt vor Ort nachhaltig verbessern kann. Dabei solle man diesbezüglich nicht am falschen Ende sparen, denn die Technologien in diesem Zusammenhang unterscheiden sich zum Teil massiv.


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