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Effizient und zukunftsweisend: Wasserstoff am Flughafen

Thema: Wasserstoff | 01.09.2011 | Aufrufe: 10281 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Der Stuttgarter Flughafen setzt wieder einmal ein Zeichen. Nicht nur aus ökologischer Sicht ist nämlich das neue Fahrzeug, das in Zukunft als Follow-Me-Fahrzeug auf dem Gelände zum Einsatz kommen soll, ein echter Volltreffer. Sondern der Mercedes Benz (B Klasse, F-CELL) ist vor allem auch aus wirtschaftlicher Sicht von grundlegender Bedeutung.

Es handelt sich dabei um ein mit Wasserstoff angetriebenes Auto, das einen ersten, wichtigen Schritt in eine (noch) effizientere Zukunft weisen soll. Interessant ist im Übrigen gleichwohl, dass am Flughafen in Stuttgart bereits seit dem letzten Jahr umweltbewusste Fahrzeuge unterwegs genutzt werden. Die sind elektrobetrieben und stellen an sich ebenfalls eine echte „Bereicherung“ für den Fuhrpark in Baden-Württemberg dar.

In jedem Fall ist seitens der FSG beabsichtigt, diese innovative Technologie nach Kräften zu unterstützen. Und so wurde vor zwei Jahren auch bereits die erste Wasserstoff-Tankstelle vor Ort ins Leben gerufen.

Aber die Mitarbeiter des Flughafens in Stuttgart leisten im Hinblick auf innovative Technologien noch viel mehr: erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang zum Beispiel insbesondere die Subventionierung der ersten bemannten Antares DLR-H2; ein Projekt des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums. Auch hier geht man mit großen Schritten in eine neue Zukunft.

Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), Walter Schoefer, ist von dem neuen Follow-Me-Fahrzeugprojekt in jedem Fall angetan. Im Hinblick auf die technologische Antriebsentwicklung am Boden sei man durchaus am Puls der Zeit. Immerhin lässt sich mit dem 136 PS starken F-CELL-Fahrzeug eine Leistung von bis zu 100 KW erzielen. Das heißt, dass sogar eine Höchstgeschwindigkeit von circa 170 km/h generiert werden kann. Selbst die Reichweite des F-CELL-Fahrzeugs überzeugt: so schafft das mit Wasserstoff vollgetankte Fahrzeug bis zu 400 Kilometer. Und zwar ohne, dass dabei umweltschädigende Abgase ausgestoßen werden.

Das Vehikel wird nun erst einmal einem 3jährigen Testlauf unterzogen. Im Zuge dessen gilt es relevante Fahrzeugdaten zu generieren und zu analysieren. Jedenfalls erscheint die Zusammenarbeit zwischen der Flughafengesellschaft und der Daimler AG ungemein vielversprechend.


Autorin: ab

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