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 | Thema Fahrzeuge & Mobilität vom 28.09.2010 @ 17:05:11 CEST
Elektrofahrräder erfreuen sich zunehmender Beliebtheit
Das Elektrofahrrad hat längst Akzeptanz und Ansehen in der breiten Bevölkerung gewonnen. Das Image, das ihm lange Zeit anhaftete, dass es nur für „Bedürftige“ sei, hat es längst verloren. So fährt nicht nur der „ältere Mensch“ mit diesem Rad, sondern auch junge Leute haben es für sich entdeckt. Das Design und die Technik der Räder tragen entscheidend dazu bei. Und mittlerweile möchte fast jeder etwas für die Umwelt tun.
Seit nun 20 Jahren gibt es diese neue Fahrzeuggattung – eine Zwischenstufe vom herkömmlichen Fahrrad und einem Mofa. Doch sind die „neuen“ Elektrofahrräder wirklich so umweltschonend und schadstoffarm im Gegensatz zu kleinen Motorrädern und auch Fahrrädern, wie immer behauptet wird?
Durch den Motor und den Akku wird das E-Bike um einiges schwerer als das Fahrrad und somit auch entschieden teurer. Leider wird immer noch beim Betrieb des E-Bikes Strom verbraucht, der nicht aus regenerativen Energien gewonnen wird, sondern hauptsächlich aus atomaren und fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Ferner sind für die Herstellung eines Elektrofahrrades, bzw. des Motors und des Akkus, Rohstoffe nötig, die bei der Produktion eines herkömmlichen Fahrrades nicht erforderlich sind. Aber die elektrische Energie für den Betrieb des Rades wird fast schadstofffrei gewonnen.
Nach einer Ladezeit von drei bis fünf Stunden ist ein E-Bike funktionstüchtig und kann eine Strecke vom ungefähr (je nach Typ) 35 km bewältigen. Gegenwind und Steigungen sind nun kein Hindernis mehr und der Fahrer gelangt ohne Schwitzen ans Ziel. Auch für kurze Strecken ist das E-Bike geeignet. Für innerstädtische Wege von etwa 5 km benötigt ein E-Biker viel weniger Zeit als mit den anderen Verkehrsmitteln. – Ein entscheidender Vorteil auch für Fahrradkuriere – Der Mobilitätsradius kann auf bis zu 15 km in derselben Zeit ausgedehnt werden.
Doch was ist mit dem Radwegenetz? Benötigen wir nun neue Radwege für die „schnelleren Fahrräder“, da ein „Alltagsradler“ im Durchschnitt mit circa 15km/h unterwegs ist?
Autorin: Anke Nitschke
 oak-media
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