Auch der stetig wachsende Markt der erneuerbaren Energien bietet mittlerweile einige Anlage- und Investitionswege. Waren es zu Beginn die Investitionen in den Neubau oder Modernisierung der eigenen vier Wände, sei es in Form einer Solar- oder Photovoltaikanlage, die den Wert des Eigenheims gesteigert haben, gibt es nun Möglichkeiten sich an Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, zu beteiligen, beispielsweise an Biogas-, Solar- oder Windparkanlagen.
Durch Direktinvestments wird der Geldgeber Miteigentümer und profitiert direkt von den Erträgen des von ihm ausgewählten Unternehmens. Ebenso besitzt er ein Stimmrecht auf der Gesellschafterversammlung. Die auszuschüttende Rendite ist bei solchen Anlagen stark von der Leistungsfähigkeit bzw. der erbrachten Leistung der Anlage und dementsprechend auch von den Wetterbegebenheiten (Wind, Sonne) abhängig.
Eine weitere Möglichkeit bieten Beteiligungen an Biogas-, Solar- oder Biomassefonds. In diesem Fall wird das Fondvermögen durch einen Investmentmanager in börsengeführte Unternehmen, die mit erneuerbaren Energien handeln, investiert. Wie bei normalen Börsengeschäften ist der Profit abhängig von Kursgewinnen und Dividendenauszahlungen der jeweiligen Unternehmen.
Auch Unternehmensgenussrechte sind bei mittelständischen Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien immer mehr im Kommen. Sie bieten dem Unternehmen flexible Investitionsmöglichkeiten durch verschiedene Bilanzierungsarten. Dem Investor bieten sie interessante Renditemöglichkeiten.
Selbstverständlich sind auch reine Aktienbeteiligungen bei innovativen Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien möglich.
All diese Wege bieten dem Anleger das Wissen in nachhaltige Energieerzeugung mit positivem Klima- und Umwelteffekt investiert und somit eine ökologische Kapitalanlage erworben zu haben.
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Autor: Andreas Marotzke