anzeige
Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik


Startseite ep24 News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatzanzeigen Serviceleistungen: Onlinerechner, Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, SHK & Bau-Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
News  |  Wissen  |  Themen  |  Fachtexte  |  Pressetexte  |  Bildung  |  Blogs  |  Suche  |  Archiv  |  Neuer Artikel
Suche






Sie sind hier: Start > News & Wissen > Kraftstoffe & Brennstoffe: Treibstoff aus Algen für Autos und Flugzeuge : zurück

a
n
z
e
i
g
e
Frage/ Kommentar schreiben >


Thema Kraftstoffe & Brennstoffe vom 13.08.2010 @ 15:27:27 CEST


Treibstoff aus Algen für Autos und Flugzeuge


Aktuelle Erdgas, Flüssiggas News Nun gibt es sie, die positive Nachricht: Bei aufkommender Erdölknappheit könnte schon bald Treibstoff aus Mikroalgen als Ersatz dienen. Das ist kein Witz. Forscher arbeiten daran, Algen als Energiequelle in der Zukunft zu gewinnen. Algen wachsen in Salz-, wie in Süßwasser bis hin zur schmutzigen Pfütze. Sie benötigen für ihr Wachstum hauptsächlich Wasser, Sonne, Nährstoffe und CO². Durch diese Stoffe können sie mit Hilfe der Fotosynthese das begehrte Öl erzeugen. Das Öl für die Treibstoffproduktion ist bis zu 35 % in der Trockenmasse enthalten.

Da Algen bei der Ernährung von uns Menschen selten auf dem Speiseplan stehen, dürften auch hier bereits alle Vorbehalte ausgeräumt sein. Doch das Beste ist, dass bei den Algenkulturen das Treibhausgas CO² reduziert wird, da es als Nährstoff der Algen gilt.

Schätzungen gehen davon aus, dass auf einer Altenkulturfläche von 500 Hektar 300.000 Tonnen CO² verbraucht würden und auf der anderen Seite 10.000 l Algensprit (Biosprit) hergestellt werden könnte. Aus Raps können derzeit nur 1.500 l Biosprit von der gleichen Größe des Ackerlandes bzw. der Anbaufläche gewonnen werden.

Eine Ja

hreshochrechnung für eine große Algenfarm geht davon aus, dass in diesem Zeitraum 6.000.000 Tonnen CO² durch die Algen aufgenommen werden können. Doch Skeptiker werden nun behaupten: Algen als Mittel gegen das Treibhausgas? Aber der CO²-Ausstoß der Kraftfahrzeuge und Flugzeuge bleibt doch bestehen.

Zur Beruhigung kann gesagt werden. Die Absorbierung wird größer sein, als die Freisetzung des Kohlendioxids bei der Verbrennung in den Motoren.

Bisher existiert in Deutschland eine Versuchsanlage in Niederaußem in der Nähe von Köln. In der Pilotanlage werden die Abgase aus dem vor Ort stehenden Braunkohlekraftwerk für die Algenzucht verwendet und so können seit 2008 jährlich sechs Tonnen Trockenmasse der Algen produziert werden. Auch im Algenzuchtlabor in Klein Flottbek bei Hamburg ist man bestrebt die besten Bedingungen für ein gutes und effizientes Algenwachstum herauszufinden.

Allerdings fällt bei der Produktion des Biostreibstoffes noch ein Abfallprodukt an: Der getrocknete Algenschlamm. Für ihn könnte es eine Möglichkeit der Verwertung in der Bauindustrie geben. Dort wäre er ein gut isolierender Baustoff.


Autorin: Anke Nitschke


Schlagworte:
Erdölknappheit Mikroalgen Biosprit Ersatz Energiequelle Fotosynthese Ernährung Raps Algensprit

oak-media













     
ARTIKEL BEWERTUNG
Durchschnitt: 5
Stimmen: 1


nutzlos
brauchbar
nützlich
interessant
sehr interessant

anzeige
Kraftstoffe & Brennstoffe



Themenportal    |  Momentan gewählt:




Diese Seite verlinken? Hier der HTML-Code:
 
Tipps (sponsored)