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 | Thema Fahrzeuge & Mobilität vom 03.08.2010 @ 17:45:01 CEST
News: Staatliche Förderung für Dieselpartikelfilter
Autofahrerinnen und Autofahrer, deren Auto mit einem Dieselmotor ausgestattet ist, können seit dem 1. Juni 2010 Fördermittel für die Nachrüstung eines Dieselpartikelfilters beantragen. So kann die Nachrüstung derzeit mit 330,00 Euro bezuschusst werden. Doch wie lange werden diese Fördermittel reichen?
Im Juni wurden schon 30.000 Förderanträge bei dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gestellt. Das Geld für die Bezuschussung reicht für 160.000 Altfahrzeuge. Daher wird vom Bundesumweltministerium dringend empfohlen, die Anträge möglichst zügig bei dem BAFA einzureichen, bevor auch diese Mittel wieder versiegen, wie zum Beispiel die des Marktanzeizprogrammes für erneuerbare Energien.
Solange es noch eine Bezuschussung für die Partikelfilter gibt, sollte kein Dieselfahrer oder keine Dieselfahrerin mehr zögern eine Umrüstung des PKWs zu veranlassen und die Fördermittel sofort zu beantragen.
Denn der Feinstaub aus dem Dieselruß ist gesundheitsschädlich. Er kann die Atemwege belasten. Asthma, Husten, Herz-Kreislaufprobleme und unter anderem auch Krebs können in Folge auftreten. Gerade in Ballungsgebieten ist die Feinstaubbelastung enorm hoch.
Ein Einbau des Rußpartikefilters hat den Vorteil, dass die Luftqualität verbessert wird und somit auch ein Beitrag zum Klima geleistet wird. Dieselfahrzeuge mit Filter haben entweder eine bessere Feinstaubplakette oder sogar freie Fahrt in den Umweltzonen vieler Städte. Ferner ergibt sich für den Halter des Dieselfahrzeugs ein höherer Wiederverkaufswert mit Rußpartikelfilter.
Viele Verbände haben die Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ gestartet. Mit darunter sind der BUND (Umwelt- und Naturschutzbund Deutschland), der DUH (Deutschen Umwelthilfe) und der NABU (Naturschutzbund Deutschland).
Autorin: Anke Nitschke
 oak-media
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