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Mit Klimaanlagen ressourcenschonend kühlen

Thema: Klimatechnik | 14.07.2010 | Aufrufe: 2821 | Bewertung: (1 Bewertungen)

Sommer 2010, nun ist er endlich da, der lang ersehnte warme Sommer. Allerdings mit Temperaturen von über 35°C. Diese hätten wir uns hier in Deutschland im Mai noch nicht zu träumen gewagt. Ganz Deutschland schwitzt. Langsam dringt auch die Wärme in die Räumlichkeiten. Was können wir gegen die Hitze im Büro und im Haus machen?

Die einfachste Möglichkeit, ist es die Wärme gar nicht erst ins Heim zu lassen. Das bedeutet, dass gleich nach dem Aufstehen die Fenster schon weit geöffnet werden, um die hoffentlich noch kühle Morgenluft ins Haus strömen zu lassen. Da die Temperaturen im Tagesverlauf ansteigen, sollte ein Innen-Außenthermometer gut in Augenschein genommen und beobachtet werden, wie sich die Temperaturen entwickeln.

Liegt die Innentemperatur möglicherweise im Dachgeschoss schon oder noch über der Außentemperatur, so dürfen die Fenster geöffnet bleiben. Ist ein Wärmeausgleich vorhanden, so empfiehlt es sich, die Fenster sofort zu schließen und die hoffentlich vorhandenen Rollläden herunter zu lassen, sofern in diesen Räumen kein Licht benötigt wird.

Ventilatoren in den Büros verbrauchen sehr viel Strom, wirbeln nur die warme Luft umher und schaffen in Wirklichkeit keinerlei Wärmereduzierung. Ganz verbannen sollte man die Ventilatoren aber nicht. Kurzzeitig beim Stoßlüften in den frühen Morgenstunden tun sie ihren Dienst auf dem Fensterbrett hervorragend, da die kühle Luft schneller mit ihrer Hilfe in die Räume gelangen kann.

Vorsicht ist geboten beim Einsatz von Klimaanlagen. Ist der Temperaturunterschied nicht exakt auf die Bedürfnisse aller im Raum befindlichen Personen eingestellt, ist Krankheit eine mögliche Folge. Klimaanlagen arbeiten meist noch nicht so umweltbewusst, so dass man die als ressourcensparende Möglichkeiten zur Kühlung der Räumlichkeiten bezeichnen könnte. Leider haben sie noch immer einen hohen Energieverbrauch, obwohl daran gearbeitet wird und der Kältemitteleinsatz spricht nicht gerade für ein hohes Umweltbewusstsein.


Autorin: Anke Nitschke

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