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Thema Brennstoffzellen vom 30.08.2002 @ 13:29:38 CEST


Grundsteinlegung für Wasserstoff-Zentrum in Schwerin


Aktuelle Brennstoffzelle News Am 19. August fand in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern die Grundsteinlegung für das neue „Technologiezentrum Wasserstofftechnik“ statt. Gemeinsam mit der Stadt Schwerin und der Fachhochschule Wismar wurde dieses zukunftsweisende Projekt in den letzten 18 Monaten soweit vorbereitet, dass jetzt die Baumaßnahmen beginnen können...

Ziel dieses Projektes ist die Schaffung optimaler Voraussetzungen für Existenzgründer und junge Unternehmen im Bereich der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik. Das hervorragend technisch ausgestattete Zentrum soll als Startrampe und Know-how Plattform dienen und wird nach dem Slogan arbeiten: „Zukunftsenergie als Wirtschaftsmotor!“

Zusätzlich zu diesem Neubau befindet sich noch ein angegliedertes Forschungsinstitut in der Gründungsphase, das in Form einer gemeinnützigen GmbH arbeiten soll, das „Hydrogen Institut of Applied Technologies“, kurz H.I.A.T. gGmbH i.G.. Dies Institut soll eigene Projekte in den Bereichen Brennstoffzellen und Wasserstoff-Energietechnik durchführen und dadurch Schwerin als Anlaufstelle im norddeutschen Raum für diese zukunftsweisende Technologie etablieren. Somit sollen fachliche Kompetenz und wissenschaftliches Personal in Schwerin gebunden werden.

Um die im Technologiezentrum Wasserstofftechnik angesiedelten Firmen weitestgehend zu unterstützen, sollen in Zusammenarbeit mit dem H.I.A.T. gemeinsame Projekte definiert und bearbeitet werden. Den Existenzgründern in Mecklenburg-Vorpommern steht dabei ein breites Spektrum von Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Das H.I.A.T. ist der Betreiber des Zentrums und wird zukünftig 5 bis 7 Wissenschaftler im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung im Institut beschäftigen. Ein weiterer Inhalt der Institutsarbeiten ist die Unterstützung von Firmen bei der erfolgreichen Einführung und Vermarktung ihrer Produkte. Zusätzlich steht den angesiedelten Unternehmen dabei das Beratungs-Know-how des Technologiezentrums Wasserstoff und anderer Institutionen und Einrichtungen des Technologieparks Schwerin zur Verfügung.

Die Bauarbeiten auf dem Gelände des Technologie- und Forschungsparks in der Landeshauptstadt sollen bis Ende 2003 abgeschlossen sein. In dem gesamten Neubau werden dann über 1.700 m2 vermietbare Fläche zur Verfügung stehen (Büroräume, Werkstätten, chemisch-physikalische Labors und Reinräume). Es wird ausreichend Platz für fünf bis sechs Firmen mit ca. 50 Arbeitsplätzen vorhanden sein. Insgesamt erfüllt das Gebäude höchste technische Ansprüche sowohl bezüglich der Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, als auch bezüglich der anschließenden Produktion marktfähiger Produkte.

Sven_Geitmann













     
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