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 | Thema Wasserstoff vom 21.06.2010 @ 17:35:00 CEST
Deutscher Wasserstoff-Verband gründet Beirat
Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) will zukünftig ganz bewusst auch auf externes Know-how zugreifen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 15. Juni im Schloss Herten stattfand, entschied der DWV, einen Beirat ins Leben zu rufen, der die Vorstandsmitglieder fortan inhaltlich und auch konzeptionell beraten soll.
Der neunköpfige Vorstand, der in seiner gesamten Bese
tzung mit großer Mehrheit für weitere zwei Jahre Amtszeit bestätigt wurde, erhofft sich davon maßgebliche Unterstützung bei der Erfüllung seiner zahlreichen Aufgaben.
Darüber hinaus zeichnete der Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Töpler die Gewinner des DWV-Innovationspreises aus: Die Auszeichnung für beste deutsche Diplomarbeit des Jahres 2009 erhielt Alexander Lieb aus Überlingen am Bodensee. Der ehemalige Maschinenbaustudent der FHT Esslingen hatte untersucht, wie sich der Anpressdruck innerhalb eines Stacks auf die elektrischen Widerstände an den Grenzflächen sowie auf die Strömung der Gase auswirkt.
Den Preis für die beste Dissertation erhielt Dr. Jens Franzen aus Kirchheim unter Teck für die Analyse, in wie weit sich Metallhydride für die Speicherung von Wasserstoff in Autos eignen.
Sein besonderes Interesse galt dabei der Modellierung und Simulation eines Speichers auf Basis von Natriumalanat. Mehr dazu lesen Sie im Oktober-Heft.
Foto & Autor: Sven Geitmann
Bild: J. Töpler, A. Lieb und J. Franzen (v.l.) http://www.dwv-info.de
Schlagworte: konzeptionell beraten Amtszeit Anpressdruck Metallhydride Speicherung Wasserstoff Simulation
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