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Thema Umwelt/ Energiesparen vom 18.05.2010 @ 16:52:18 CEST


Energiespartipps rund ums Waschen und Trocknen


Aktuelle Umwelttechnik News In einem Vier-Personen-Haushalt lassen sich leicht bis zu dreihundertfünfzig Euro im Jahr beim Waschen und Trocknen sparen. Den ersten Euro hat man schon in der Tasche, wenn die Waschmaschine voll und nicht nur mit einem T-Shirt befüllt ist. Früher, vielleicht noch heute, gab und gibt es in manchen Haushalten einen bestimmten Waschtag.

Damals war es meist der Montag, dann wurde alle Schmutzwäsche von der Woche und vom Wochenende gewaschen. In Zeiten der Waschmaschine ist das allerdings Verschwendung. Auch bei einem Waschtag in der Woche entstehen oft halb gefüllte Wäschetrommeln.

Das Vorwaschprogramm sollte nur bei stark verschmutzter Wäsche zum Einsatz kommen, da dadurch pro Waschladung fünf bis sieben Liter Wasser und circa 0,3 bis 0,5 kWh Strom mehr verbraucht werden. Waschen auf 95°C muss nicht sein, meist ist eine 60°C-Wäsche ausreichend. Viele Waschmaschinen der Klasse A des EU-Labels oder mit dem Blauen Engel zum Beispiel haben bei 60°C einen Stromverbrauch von weniger als einer Kilowattstunde und einen geringeren Wasserumsatz von ungefähr nur noch vierzig Litern. Es gibt natürlich auch Waschmaschinen, die einen noch geringeren Verbrauch aufweisen und die mit einer Extra-Spar-Funktion ausgestattet sind. Geräte mit einer Schleud

erumdrehungszahl von mindestens 1600 bis 1800 U/min sind von Vorteil, da der Trockenvorgang verkürzt wird.

In Einfamilienhaus-Neubauten ist es ratsam, den Warmwasseranschluss direkt in die Nähe der Waschmaschine zu legen, denn mit einem Warmwasseranschluss können sechzig Prozent der Energie schon bei einer 40°C-Wäsche gespart werden, da das Wasser nicht noch in der Waschmaschine aufgeheizt werden muss, oder weniger Energie aufgebracht werden muss, um die Waschtemperatur zu erreichen. Manchmal lohnt sich sogar der Aufwand in einem Altbau die Warmwasserleitung bis zur Waschmaschine zu verlängern.

Zeit lässt sich mit einem Trockner schon sparen. Doch riecht die Wäsche dann so frisch, als wäre sie draußen auf der Wäscheleine gewesen? Wer die Arbeit des Wäscheaufhängens und Wäscheabnehmens hasst, der benutzt bestimmt Dufttücher im Trockner. Ist das denn umweltbewusst? Wenn wir einmal den Zeitfaktor und den „Frühlingsfrischen Duft“ außer Acht lassen, so ist ein sehr sparsamer Trockner mit mindestens Klasse A und Abluftanschluss angeraten. Kondensattrockner benötigen acht bis zehn Prozent mehr Strom als Ablufttrockner.


Autorin: Anke Nitschke


Schlagworte:
sparen Strom verbraucht Warmwasseranschluss Einfamilienhaus haushalten Aufwand Energie Altbau

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