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 | Thema Erneuerbare Energie vom 30.03.2010 @ 17:18:38 CEST
Erneuerbare Energien – die Forschung geht weiter
Der Wirtschaftskrise zum Trotz, die immer noch allgegenwärtig ist und sicher auch weiterhin, nicht nur in den Köpfen der Bevölkerung, ihren Platz und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Politik haben wird, hat sich der Industriezweig der erneuerbaren Energien weiter entwickelt und konnte einen Ausbau der Anteile am Energieverbrauch in Deutschland verzeichnen. Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch betrug im Jahr 2009 mehr als 10 Prozent, wo hingegen der Anteil konventioneller Energieträger rückläufig war.
Um diesen positiven Trend weiter voran zu treiben, sollte und muss im Bereich der Forschung und Entwicklung geforscht werden, um auf dem internationalen Markt, der mehr und mehr umkämpft ist, zu bestehen und die gute Stellung Deutschlands zu behaupten.
In der Windenergie forschen das Institut für Stahlbau und das Institut für Werkstoffkunde der Leibniz U
niversität Hannover gemeinsam an neuen Schweißtechniken. Die derzeit angewandten Schweißtechniken, das Plasmaschweißen, bei dem die Energiedichte des Lichtbogens sehr stark zunimmt, und das Schweißen unter Anwendung eines mineralischen Pulvers vor allem für längere Nähte, sollen kombiniert werden, und ein neuartiges, hybrides Schweißverfahren soll entstehen. Da in den unteren Bereichen der Turmkonstruktionen von Windenergieanlagen schon jetzt Grobbleche von bis zu 5 cm Dicke verbaut werden, die Größe der Anlagen aber weiter zunimmt, ist mit den derzeitig verwendeten Schweißtechniken die Grenze erreicht. So erhält die Schweißtechnik eine Schlüsselposition beim Bau von Windenergieanlagen.
Auch in der Photovoltaikforschung gibt es weiter Bestrebungen, die Technologie noch effizienter und auch kostengünstiger zu machen. So wurde im Wege der Zellentwicklung bereits eine Silizium-Solarzelle vorgestellt, die für hohe Wirkungsgrade geeignet ist.
Zudem werden Photovoltaikanlagen durch die verbesserte Technik immer mehr zu einem integrierten Element des Gebäudes und so gestalterisch immer interessanter für den Hausbau.
Autor: Andreas Marotzke
Schlagworte: Photovoltaikforschung Energieverbrauch Wirtschaftskrise Industriezweig Energie Windenergieanlagen
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