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Wie wichtig ist ein geringer Wärmedurchgangskoeffizient der Fensterfläche?

Thema: Energiesparend Bauen | 02.03.2010 | Aufrufe: 3956 | Bewertung: (4 Bewertungen)

Nun sind neue Standardfenster und Energiesparfenster auf dem Markt. Die Energiesparfenster bestehen aus einer Dreifach-Isolierverglasung mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten (K-Zahl) von 0,96 W/m²Kfür die Fenster und von 0,7 W/m²K für die Verglasung.

Die Standardfenster der neuen Generation bestehen auch aus einer beschichteten Isolierverglasung, doch sie weisen einen deutlich besseren Wärmedurchgangskoeffizienten von 1,2 W/m²K der Fenster und von 1,1 W/m²K für die Verglasung auf. Der Wert für die Einfachfenster ab 1995 liegt bei über 1,8 W/m²K und für die Verglasung bei 1,6 W/m²K. Wer noch Einfachfenster (Isolierverglasung) der 80ger Jahre besitzt muss mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten der Fenster von 2,8 W/m²K und 3,0W/m²K der Verglasung rechnen.

Wir sehen jetzt schon weiter steigende Werte mit zunehmendem Alter der Fenster. Bei einem Kastenfenster mit zweimal Einfachverglasung ergeben sich 2,7W/m²K für die Fenster und 2,8w/m²K für die Verglasung, bei einem Verbundfenster auch mit zweimal Einfachverglasung sind es 2,9W/m²K für die Fenster und auch 2,8w/m²K für die Verglasung. Bei ganz alten Fenstern mit Einfachverglasung (mit nur einer Scheibe) ist ein ganz schlechter Wärmedurchgangskoeffizient der Fenster von 4,7W/m²K und sogar 5,8W/m²K der Verglasung die Grundlage für die Wärmeverluste durch die Gebäudeaußenhülle.

Dieser Wert hat sogar einen Einfluss bei der Dimensionierung des Heizkessels oder der Therme. Nach einem Austausch der Fenster und anderen Wärmedämmmaßnahmen kann es manchmal von Vorteil sein, die Leistung des Heizkessels neu berechnen zu lassen. Unter Umständen hat der vorhandene Wärmeerzeuger eine viel zu hohe Leistung, die gar nicht voll ausgeschöpft werden kann. Ein Austausch dessen ist in einer Sanierung von Vorteil und zwar nicht nur der Umwelt zu Liebe.


Autorin: Anke Nitschke






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