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 | Thema Solarthermie (Solarwärme) vom 15.02.2010 @ 17:13:28 CET
Solarenergie aktiv und passiv nutzen
Erneuerbare Energien wie Wind, Wasser und Sonne rücken mehr und mehr in den Vordergrund. Ausschöpfen der Rohstoffvorkommen und mehr Unabhängigkeit von Förderstaaten machen die natürlichen Energiequellen immer interessanter. Die Sonne spielt hier in doppelter Hinsicht eine Rolle, können wir uns doch ihre Wärme und ihr Licht nutzbar machen.
Waren es bereits 800 v. Chr. Brenn- oder Hohlspiegel, welche die Energie fokussierten, wurde im alten Ägypten darauf geachtet, die Architektur so auszurichten, die Einstrahlung optimal zum Heizen bzw. Kühlen des Wohnbereichs zu nutzen.
Wärmespender Sonne
Eine passive Nutzung der Sonnenwärme findet z. B. im Gewächshaus oder Wintergarten statt.
Heutzutage kann in Verbindung mit einer optimalen Wärmedämmung die passive Nutzung der Solarenergie eine Heizungsanlage überflüssig machen.
Solarthermieanlagen wiederum unterstützen aktiv die Warmwasserversorgung und die Heizwärmegewinnung. Über Solarthermie-Kollektoren wird die auftreffende Sonnenenergie gespeichert, die meisten Solarthermieanlagen können bereits 60 – 70 % dieser Energie in nutzbare Wärme umwandeln. In den Sommermonaten decken Anlagen den Warmwasserbedarf problemlos. Im Winter kann die Solaranlage das Wasser vorheizen, den Rest erledigt die Heizung.
Das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) bezuschusst solarthermische Anlagen durch Basis- beziehungsweise Bonusförderung sowie durch Innovationsförderungen für große solarthermische Anlagen. Verschiedene Bundesländer biete
n eine Investitionszulage nach dem Investitionszulagengesetz an.
Stromspender Sonne
Die Photovoltaik-Technologie wiederum macht sich die Lichteinstrahlung zu Nutze und wandelt diese mittels Solarzellen in Strom um. Photovoltaik-Anlagen findet man häufig auf Dächern, aber auch auf Freiflächen. Gefördert durch das EGG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) besagt dieses, dass der örtliche Netzbetreiber verpflichtet ist, den durch Photovoltaik-Anlagen erzeugten Strom abzunehmen. Zusätzlich erhält man einen Zuschuss vom Bund für ins Netz eingespeisten Strom.
Hier gibt es allerdings voraussichtlich ab April 2010 einen größeren Einschnitt. Neben einer im Gesetz festgelegten ständigen Degression pro Jahr von 9 % je KWh soll es eine einmalige Kürzung von 15 % auf Dachanlagen geben, bei Anlagen auf Freiflächen sogar von 25 %. Im Gegenzug soll es einen Eigenverbrauchsbonus geben, der den selbstverbrauchten Strom bis zu 10 Cent wertvoller macht als den eingespeisten.
Eine Förderberatung, weitere Informationen und Tipps für Solarenergieanlagen finden Sie hier auf energieportal24 oder unter www.solarfoerderung.de.
Autor: Andreas Marotzke
Schlagworte: natürlich Energiequellen Sonne Energie Investitionszulage Solarthermie Solar Heizungsanlage Infos Photovoltaik Förderung
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Solarthermie (Solarwärme)
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