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Thema Tierschutz & Naturschutz vom 13.01.2010 @ 17:16:40 CET


Kompostieren und Abfallgebühren senken


Aktuelle Landschaft-Naturschu News Eine wichtige Grundlage für das Wachstum im Garten bildet ein ausgewogener gesunder Boden. Dieser lässt sich leicht durch Kompostieren erreichen, denn Kompost dient als Ersatz für jeglichen Dünger und Pflanzenerde. Früher war das Kompostieren mit anrüchigen Denkmustern verhaftet. Diese Zeiten haben sich zum Glück geändert. Heute ist Kompostieren eine Wissenschaft für sich. Es gibt genügend Lektüre in der genau beschrieben ist, wie es richtig gemacht wird.

Mehr als 40% des Abfalls im Haushalt besteht aus organischen Bestandteilen, die sich sehr gut als Biomüll auf dem Komposthaufen einsetzen lassen. Viele Menschen in Deutschland wissen bisher leider noch nicht, um welche organischen Materialien es sich handelt. Immer wieder werden Plastikverpackungen in den Biotonnen des Hausmülls gefunden. Auch Kinderspielzeug, leere Weissblech-Dosen, Joghurtbecher und Küchenmesser werden so entsorgt und so in den Kompostwerken gefunden. Das hat nichts mehr mit „organischer Müllentsorgung“ zu tun, sondern beschert nur noch Zusatzkosten.

Würden wir diesen Mül l auf den eigenen Komposthaufen werfen, so hätte bestimmt niemand mehr Freude an seinem Garten. Konsequente Müllsortierung gilt es dabei einzuhalten.

Grundlage des Komposthaufens sollten Zweige und Rasenschnitt bilden. Als weitere „Zutaten“ dienen dann die Küchenabfälle, wie zum Beispiel Kartoffelschalen, das Gehäuse von Kernobst, welke Blätter des Kopfsalats usw. Diese werden mit Erde und Steinmehl vermischt. Guten Kompost erhält man circa nach einem halben Jahr. Er ersetzt dann den Dünger und die Gartenerde.

Kompostieren muss nicht teuer sein. Ein selbst gebauter Komposter aus Holzlatten und Drahtgeflecht zum Fernhalten von Ratten und anderen größeren Lebewesen, reicht völlig aus. So ist schon eine gute Belüftung gegeben, damit die Mikroorganismen und Regenwürmer die Abfälle ohne Fäulnisgeruch verarbeiten können.

In vielen Kommunen ist eine Befreiung von der Biotonne und dessen Kosten möglich. Die Rahmenbedingungen, die eingehalten werden müssen, um die Einsparungen der Abfallgebühren durch einen hauseigenen Komposthaufen zu erhalten, sind je nach Gemeinde unterschiedlich. Nachfragen lohnt sich immer.


Autorin: Anke Nitschke


Schlagworte:
Befreiung von Abfallgebühren, Infos Kompost, Was in den Komposthaufen gehört, Biotonne, Biomüll

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