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Thema Tierschutz & Naturschutz vom 01.12.2009 @ 17:10:36 CET


Winterzeit – Streusalzzeit? Hier die Alternativen!


Aktuelle Landschaft-Naturschu News Jedes Jahr in Spätherbst und Winter kommt es wieder zu rutschigen Straßen und Gehwegen. Streusalz, mit einem Anteil von über 95% Steinsalz mit der chemischen Bezeichnung Natriumchlorid, ist das erste Mittel und ein kostengünstiges Auftausalz, das zum Einsatz kommt, um die Straßen eisfrei zu machen.

Das Salz schädigt den Boden, denn der Sauerstoffgehalt und die Wasserleitfähigkeit sinken. Ein Eindringen der Wurzeln ins Erdreich wird somit verhindert. Kleinstlebewesen können nicht überleben und den wichtigen Humus bilden. Das Grundwasser wird stark belastet und „Achtung Autofahrer!“: Korrosionsschäden an Autos können zunehmen. Auch unsere Haustiere leiden mit entzündeten Pfoten unter dem Salzeinsatz.

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Einige Ortschaften benutzen ein Salz-Splittgemisch, damit die Umwelt geschont werden soll und der Straßenverkehr wenig durch Schneefälle und eine schnelle Räumung beeinträchtigt wird. Das hat in den vergangenen Jahren zu einer Senkung des Streusalzeinsatzes von über die Hälfte geführt! Umweltbewusste Städte verbieten Privatleuten sogar den Einsatz von Streusalz und anderen Taumitteln.

Doch was kann jeder einzelne tun, um die Umwelt nicht zu stark durch das Streuen von Salz zu belasten? Splitt ist zwar eine Alternative, jedoch treten dadurch Schäden an der Kanalisation auf. Bei einer zu großen Menge an Splitt werden die Klärbecken der Kläranlagen in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem kann Splitt Quecksilber, Arsen oder Blei enthalten.

Der Rutschgefahr kann am besten mit Sand und Sägespänen entgegen gewirkt werden. Sie lassen sich schnell wieder einfegen und evtl. nochmals benutzen. Zum Zusammenfegen gibt es auch Streugut, das mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet ist. Es enthält kein Salz, keine löslichen Schwermetalle oder Düngemittel.


Autorin: Anke Nitschke


Schlagworte:
Einsatz von Streusalz, Rutschgefahr auf Gehwegen, Split auf Eis, Steinsalz Alternativen

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