 | Thema Unternehmen & Wirtschaft vom 02.11.2009 @ 17:13:50 CET
Unternehmen machen sich für Klimaschutz stark
Vorbildlich – der Klimaschutz steht aus industrieller Sicht ganz oben! Im Rahmen des Kopenhagen Kommuniqués stellten über 500 Unternehmen aus unterschiedlichsten Ländern ihr Umweltbewusstsein unter Beweis. So wurden vor dem Hintergrund der im Dezember in Kopenhagen stattfindenden UN-Klimakonferenz zum Beispiel auch von renommierten, deutschen Unternehmen entsprechende Forderungen an die Politik gestellt.
Ziel des Ganzen ist es, die Weichen für einen wohldurchdachten Klimaschutz zu stellen. Nicht nur die Beluga Shipping GmbH, die EnBW Energie Baden-Württemberg AG oder die Allianz SE beteiligten sich an der weitweiten Aktion zur Förderung eines effizienten Klimaschutzes, sondern unter anderem auch die Otto Group sowie die Deutsche Telekom AG. Beim Kopenhagen Kommuniqué handelt es sich um den wohl größten Zusammenschluss international agierender, unternehmerischer Initiativen mit dem Ziel, aktiv zugunsten des globalen Klimaschutzes aktiv zu werden.
Das von den zahlreichen Unternehmungen unterzeichnete „Abkommen“ wird unmittelbar vor der bevorstehenden UN-Generalversammlung an Ban Ki-moon, den Generalsekretär bzw. an die jeweiligen Staatschefs überreicht. All‘ das geschieht in der Absicht, den Klimaverhandlungen schon im Vorfeld noch mehr Nachdruck zu verleihen.
Insbesondere der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group, Dr. Michael Otto, sieht in den UN-Verhandlungen beste Chancen für eine erfolgversprechende Durchsetzung des Klimaschutzes. Schließlich wünschen sich die an der Initiative beteiligten Unternehmen unter anderem die Etablierung sinnvoller Finanzierungskonzepte, insbesondere auch im Hinblick auf die Entwicklungsländer.
Aber auch die Realisierung bindender Reduktionsvorhaben für die Industrienationen selbst sowie ein wohldurchdachter Finanzierungsmechanismus im Sinne des Umweltschutzgedankens stehen auf der „To-do-Liste“ weit oben. Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang selbstverständlich auch der Einsatz für den Erhalt von Waldgebieten sowie generell die Weiterentwicklung spezifischer Emissionshandelssysteme.
Als Vorstandsvorsitzender der Allianz AG ist Thomas Pleines der Meinung, dass der globale Emissionshandel mit so genannten Treibhausgas-Zertifikaten sicherlich einen attraktiven Anreiz bietet, um über eine Investition in CO²-neutrale Technologien nachzudenken. Ganz im Gegensatz zum aktuell in Kraft getretenen Glühbirnenverbot sei diese Vorgehensweise sicherlich um ein Vielfaches vorteilhafter.
Schlagworte: Klimaschutz in Kopenhagen, Umweltbewusstsein der Industrie, globaler Klimaschutz, neue Abkommen, Realisierung Umweltschutz, Ziel des Klimaschutzes, Abkommen globaler Unternehmen
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