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Thema Fahrzeuge & Mobilität vom 27.10.2009 @ 16:26:03 CET


Klimafreundliche Deutsche fahren Fahrrad


Aktuelle Elektrofahrzeuge News Ein Großteil der Deutschen ist der Auffassung: „Die Umwelt geht uns alle an!“ Wer hätte das gedacht? Ein Umdenken seitens der Industrie ist angesagt, denn nahezu jedem zweiten deutschen Verbraucher liegt das Wohl der Umwelt am Herzen – auch, wenn es um die eigene Mobilität geht!

Das Auto ist angeblich – zumindest einer „Volksweisheit“ zufolge – „der Deutschen liebstes Kind“. Wie im Zuge einer Umfrage durch die Prognos AG ermittelt wurde, erklärten sich rund 40 Prozent aller Befragten damit einverstanden, energieeffiziente bzw. spritsparende Fahrzeuge zu fahren. Aber nicht nur das: circa 18 Prozent der Umfrage-Teilnehmer stellten sogar in Aussicht, im Sinne eines umweltschonenderen Verhaltens künftig öfter auch mal das zweirädrige Vehikel aus der Garage zu holen oder auf Bus und Bahn umzusteigen.

Auch Gerd Billen, Vorstandsmitglied des vzbv (Verbraucherzentrale-Bundesverband) teilte mit, dass in jedem Fall die Bereitschaft zur klimafreundlichen Mobilität vorhanden sei. Die naheliegende Konsequenz müsse dementsprechend seitens der herstellenden Unternehmer, aber auch von Seiten der Anbieter sowie der Politiker sein, die entsprechenden Konditionen für den Verbraucher noch attraktiver zu gestalten. Im Zuge der „Prognos“-Umfra

ge wurde ebenfalls offensichtlich, dass die Interaktion sowie der Einfluss des individuellen sozialen Umfeldes stark auf die tatsächliche Handlungsweise der Verbraucher in Sachen „Klimafreundlichkeit“ einwirkt.

Von besonderer Relevanz, jedenfalls für die Bewohner von Großstädten, ist der öffentliche Nahverkehr. Dennoch hat nach dem beliebtesten Fahrzeug, dem Auto, das „gute, alte“ Fahrrad die „Nase vorn“. Schließlich gilt das Radeln noch immer als umweltfreundlich und gesundheitsfördernd – und ist noch dazu überaus preisgünstig. Eine Trendwende, der unbedingt zu folgen sei. Dieser Meinung ist jedenfalls der Leiter des Fachbereichs für Bauen, Energie, Umwelt des vzbv, Holger Krawinkel. Die Flexibilität müsse diesbezüglich erhöht, also Fahrradstellplätze errichtet und die Mitnahmemöglichkeiten im Bereich der Deutschen Bahn verbessert werden.

Ein einheitliches Tarifsystem fordert Krawinkel dahingegen für das Bus- und Bahnsystem. Vor allem aber im Hinblick auf die Berliner S-Bahn sei dringender Handlungsbedarf gefragt. Eine kundenorientierte Verwendung zur Verfügung stehender Gelder sowie eine effiziente Verteilung der Gewinne seien gerade hier unbedingt vonnöten.


Schlagworte:
Verbraucher Mobilität, Fahrrad fahren, klimafreundliche Mobilität, Umdenken der Industrie, umweltschonendes Verhalten, Umweltschutz Kosten, deutsche Auto, neues Auto

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