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Thema Brennstoffzellen vom 15.10.2009 @ 13:01:21 CEST

f-cell award Gold für neuen Brennstoffzellen-Bus

Der neue von der Daimler AG konzipierte Brennstoffzellen-Hybrid-Bus hat in Stuttgart beim diesjährigen f-cell- Symposium den 1. Platz gewonnen. Die Verleihung der mit insgesamt 25.000 Euro dotierten f-cell awards erfolgte in diesem Jahr zum ersten Mal im Kunstmuseum am Schlossplatz. Dort überreichte Martin Eggstein vom Umweltministerium Baden-Württemberg im Auftrag von Ministerin Tanja Gönner den Gold-Award an Monika Kentzler, die Projektkoordinatorin von HyFLEET:CUTE, und Wolfram Fleck, den Projektleiter Entwicklung Brennstoffzellen-Hybrid, beide von der Daimler AG…

Kentzler und Fleck erhielten den 1. Preis für die Entwicklung des Busprototyps Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid. Gegenüber dem Vorgängermodell verbraucht diese mittlerweile dritte Fahrzeuggeneration bis zu 50 Prozent weniger Wasserstoff bei höherer Reichweite. Erstmalig vorgestellt wurde er während des UITP-Kongresses, dem Weltkongress der Verkehrsbetriebe, im Juni 2009 in Wien.

Fahrend soll der neue Brennstoffzellen-Hybridbus zum ersten Mal während der HyFLEET:CUTE-Final-Konferenz, die vom 17. bis 18. November in Hamburg statt

findet, gezeigt werden. Insgesamt sollen von diesem Modell 30 Exemplare hergestellt werden, die im Rahmen von größeren Demonstrationsprojekten mit mindestens fünf Bussen pro Standort erprobt werden sollen. Kentzler sagte zur weiteren Planung: „Wir müssen weg von kleinen Fahrzeugprojekten hin zu größeren. Die Städte brauchen Stückzahlen. Nur über größere Fahrzeugstückzahlen kann man die notwendigen Erfahrungen sammeln.“

Der f-cell award in Silber ging an die Firmen Schunk Kohlenstofftechnik, Schunk Bahn- und Industrietechnik sowie Ekpro, die eine für die Serienfertigung (roll-to-roll) geeignete Produktionstechnik für BZ-Stacks entwickelt haben, bei der auf die Verwendung von Dichtungen verzichtet werden kann. 2008 erhielt Schunk Kohlenstofftechnik bereits gemeinsam mit Freudenberg FCCT und Viessmann den Gold-Award für die Entwicklung der Vorläuferversion. Der dritte Platz ging nach Freiburg an die dortige Universität sowie die Firma Micronas. Ihnen gelang die Integration eines Brennstoffzellensystems in einen Mikrochip, wodurch sich die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems erhöhte und der Aufbau bei niedrigerem Gewicht vereinfachte.

Autor: Sven Geitmann


Schlagworte:
Infos Brennstoffzellen-Bus. Fuhrpark Brennstoffzellen, Fuhrpark Wasserstoff, Ergebnisse f-cell award, Mikrochip Brennstoffzellensystem

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