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Thema Energiewirtschaft & Politik vom 25.09.2009 @ 14:53:09 CEST


Atomkraftgegner – große Demo in Berlin


Aktuelle energiepolitik News Kurz vor der Bundestagswahl war Großdemonstration gegen Atomenergie geplant. Am 5. September war es soweit. Es startete in unserer Landeshauptstadt – gewissermaßen als „krönender Abschluss“ des Wendlander Trecker-Trecks – eine ausgedehnte Protestaktion mit dem Ziel, endlich eine Stilllegung von Atomkraftwerken durchzusetzen.

Frei nach dem Leitsatz „Mal richtig Abschalten“ war seitens der Veranstalter natürlich eine rege Teilnahme an diesem Spektakel erwünscht. Aber für den „echten“ Atomkraftgegner war die geplante Großdemonstration in Berlin ohnehin ein geradezu unverzichtbarer Pflichttermin, der selbstverständlich „rot“ im Kalender vermerkt wurde.

Ausgerichtet wurde die ganze Aktion von der Umweltschutzorganisation „Robin Wood“, „Compact“, der „Bäuerlichen Notgemeinschaft Wendland“, der „Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad“, der „BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg“ sowie dem BUND. Zwar ging das Ganze ab etwa 13.00 Uhr am Hauptbahnhof los, jedoch starteten die Teilnehmer gleichzeitig auch von mehreren anderen Ausgangspunkten aus. Ziel des Demonstrationsmarsches war schlussendlich das Brandenburg
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er Tor. Hier sollte als Höhepunkt die musikalisch untermalte Abschlusskundgebung stattfinden.

Als am 29. August in Gorleben der erste „Abschnitt“ der Protestaktion begann, machte sich am Ende dieses „Events“ der Traktor-Treck mit etwa 30 Treckern auf in Richtung Berlin, um vor Ort für ihre Sache einzutreten. Der Weg der Demonstranten führte unter anderem vorbei am Schacht Konrad, an Morsleben et cetera, um auf diese Weise eindrucksvoll auf die „katastrophale Atommüllpolitik“ aufmerksam zu machen.

„Einmischen“ lautete dabei in jedem Fall die Devise. Denn nach Ansicht der Initiatoren ist der aktive Anti-Strom-Widerstand von einer ganz besonderen Bedeutung. In erster Linie ging es bei dieser Veranstaltung darum, für einen umgehenden Atomausstieg einzustehen, aber auch, um für eine Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien zu plädieren.

Die Tatsache, dass die umfangreiche Protestaktion so kurz vor der bevorstehenden Bundestagswahl stattfand, ist dabei natürlich kein Zufall, sondern – im Gegenteil – pure Absicht. Denn auf diese Weise sollte der Druck auf die deutsche Regierung noch einmal erhöht und dem Anliegen der Initiatoren Gehör verschafft werden.


Schlagworte:
Atomkraft, Atomkraftgegner, Energiewirtschaft, Protestaktion Berlin, Infos Atomkraft, Klimaschutz durch Atomkraft

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