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Thema Photovoltaik (Solarstrom) vom 14.09.2009 @ 18:35:13 CEST


Preise für Solarmodule fallen weiter


Aktuelle pvmicro2 News Obwohl derzeit zunehmend mehr Photovoltaik-Anlagen installiert werden, können die Preise der Module nicht stabil bleiben. Im Gegenteil, sie sind merklich gefallen, wie „PHOTON Profi – Photovoltaik-Fachwissen für die Praxis“ in der letzten Ausgabe berichtete.

Lagen die Kosten für Solarmodule zu Beginn des Jahres noch bei 2,60 Euro je Watt, sind diese im Mai bereits auf 2,20 Euro je Watt gefallen. Im Juni folgte dann der endgültige Einbruch am Markt, die Spotmarktpreise sanken auf weniger als zwei Euro.

Dabei spielt es laut PHOTON keine Rolle, ob die Solarmodule aus Indien, Taiwan, China oder Deutschland stammten. Denn alle Solarmodule seien vom Preisverfall gleichermaßen betroffen. Noch weit abgeschlagen und deutlich unter den Spotmarktpreisen liegen im Übrigen die Kosten für Solarmodule ab Werk. Sie betragen durchschnittlich 1,62 Euro pro Watt. Die Preise gelten für kristalline Module und stammen von Anfang Juni diesen Jahres.

Damit ist eines klar, die

Solarstromanlage wird deutlich günstiger in diesen Zeiten. Trotz erhöhter Nachfrage scheint sich die übliche Auswirkung, nämlich ein Ansteigen des Preises, nicht zu bewahrheiten. Wer auf Solarstrom setzen will, sollte also nach Möglichkeit schnell einen Kaufvertrag abschließen, in dem er sich die derzeit günstigen Preise sichert.

Für die Hersteller kann es aufgrund deutlich geringerer Margen jedoch finanziell gesehen zur Belastungsprobe werden. Denn Solarmodule zu verkaufen, die so stark an Wert verloren haben, rechnet sich für einige Unternehmen kaum noch. In Bedrängnis kommen sie vor allen Dingen, wenn sie den Anlegern die zurück gehenden Gewinne klar machen müssen. Denn die meisten Solarmodule-Hersteller sind börsennotierte Aktiengesellschaften, die auf die Aktionäre angewiesen sind.

Doch aufgrund der niedrigeren Margen und damit einhergehenden sinkenden Gewinne wird es schwierig, das Vertrauen der Anleger zurück zu gewinnen. Experten gehen deshalb davon aus, dass sich der Markt durch die sinkenden Preise von selbst regulieren wird. Nur diejenigen Hersteller können überleben, die bereit sind, die Margen herunter zu schrauben und nach Alternativen zu suchen.


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