Die Funkreichweite reicht hier oft über 100 Meter hinaus. Ein Vorteil von digitalen Wetterstationen besteht auch darin, das die Wetterdaten über einen längeren Zeitraum von der Hauptstation gespeichert werden können und danach bequem per USB-Kabel am PC ausgewertet werden können. Es gibt sowohl Wetterstationen für den stationären Bereich, als auch sogenannte Anemometer für den mobilen Bereich, welche aber auch über Parameter einer Wetterstation verfügen. Andere Wetterstationen funktionieren so, das der Betreiber nur einen USB-Stick an seinem PC anschließen braucht und dieser Stick empfängt dann die Daten einer regionalen Wetterstation.
Infos Wetterstationen für den Privatbereich
Die Wetterstationen bestehen aus verschiedenen Messgeräten, die allesamt meteorologische Größen messen und so der Beobachtung des Wetters dienen. Wetterstationen finden ihren Einsatz zu staatlichen Wettermessungen und Prognosen sowie für private Zwecke. Im Allgemeinen wird zwischen analogen und digitalen Wetterstationen unterschieden. Eine analoge Wetterstation ist in sogenannten Wetterhütten untergebracht. Hierbei handelt es sich um kleine Kästen aus Holz oder witterungsbeständigem Kunststoff.
Diese Kästen schützen die Messinstrumente nicht nur vor Regen und Schmutz, sondern sorgen gleichzeitig auch für korrekte Messwerte. Die Wetterhütten sind aus winddurchlässigen Lamellenwänden gebaut und sind von außen weiß gestrichen. So werden die Temperaturdaten nicht durch die Sonneneinstrahlung verfälscht. Bei Sonnenschein und leichter Bewölkung würde eine dunkle Oberfläche mehr Strahlung absorbieren, an die Innenluft abgeben und somit die Innen- gegenüber der Außentemperatur erhöhen. Eine Wetterhütte würde so immer zu hohe Temperaturen aufzeichnen.
Damit die Daten der Wetterstationen miteinander verglichen werden können, ist festgelegt, dass sie genau zwei Meter über einer Grasfläche und zehn Meter vom nächsten Baum entfernt aufgestellt werden müssen. Zudem sollte den ganzen Tag die Sonne darauf scheinen und der Wind sollte ungehindert darauf treffen können. Wetterstationen bestehen meist aus einem Psychrometer, Maximum- und Minimumthermometer und einem Thermohygrographen.
Zudem befinden sich außerhalb der Wetterhütte ein Regenmesser und ein Anemometer. Moderne Wetterstationen messen zudem auch die Globalstrahlung, Sonnenscheindauer und spezielle Werte wie Verdunstung und Bodentemperatur. Analoge Wetterstationen benötigen keinen Strom und lassen eine bessere Beurteilung zu. Zudem macht der Benutzer weitere Beobachtungen wie Wetterverlauf, die bei automatisierten Stationen entfallen. Nachteilig ist, dass die Wetterdaten nur in gewissen Zeitabständen erfasst werden und immer von Hand abgelesen werden müssen.
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