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 | Thema Brennstoffzellen vom 15.07.2002 @ 16:51:39 CEST
Brennstoffzellen in Naturparks
In den USA bahnen sich Brennstoffzellen den Weg in die Nationalparks
Hydrogeit Zwei elementare Vorteile von Brennstoffzellen sind, dass sie völlig autark betrieben werden können und darüber hinaus sehr umweltschonend arbeiten (leise und emissionsarm). Was liegt daher näher, als der Einsatz inmitten der Natur.
In zwei US-Amerikanischen Nationalparks wird dies bereits in die Praxis umgesetzt. Im Yellowstone National Park wurde im Juni 2002 eine PEM-BSZ (4,5 kWel) im Zuge der Initiative "Begrünung von Yellowstone" am Haupteingang in West Yellowstone/Montana installiert. Die Anlage von H Power Corp. wird mit Propan betrieben und versorgt den dortigen Kiosk inklusive des Ticketschalters sowie ein Büro mit Elektrizität. Die Parkleiterin Suzanne Lewis betonte: "Die Nutzung von Energie, die sauber, leise und nachhaltig ist, steht im Einklang mit unserer Aufgabe, Yellowstone für zukünftige Generationen zu erhalten und zu beschützen."*
Gleich zwei Brennstoffzellen wurden in diesem Monat an den Yosemite National Park in Kalifornien verkauft. Bei diesen Anlagen handelt es sich um Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) der Firma Fuel Cell Technologies (fct), die in Zusammenarbeit mit Siemens Westinghouse gefertigt werden und ebenfalls Propan als Kraftstoff nutzen. Sie produzieren beide eine elektrische Leistung von je 5 kWel und versorgen das Verwaltungsgebäude innerhalb des Parks mit Strom. Da dieser Brennstoffzellen-Typ bei einer relativ hohen Temperatur von über 800 °C arbeitet, fällt darüber hinaus noch ausreichend Wärme für die Beheizung und Warmwasser-Aufbereitung von Büros, dem Besucher-Zentrum und weiteren Park-Einrichtungen ab.
*: Press-Release H Power, 4. Juni 02
Autor: Sven Geitmann, info@hydrogeit.de
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