 | Thema Fahrzeuge & Mobilität vom 09.07.2009 @ 13:23:22 CEST
Die Zukunft heißt Elektroauto
Bald führt kein Weg mehr daran vorbei: Elektromobilität wird großgeschrieben. Das Fraunhofer Institut denkt weiter. So setzt auch das aktuelle Projekt „Systemforschung Elektromobilität“ völlig neue Maßstäbe. Vor allem wenn es um die Automobilindustrie hierzulande geht, könnten damit weltweit Spitzenpositionen erzielt werden.
Aber bevor es überhaupt möglich sein wird, beispielsweise sowohl flüssige, als auch elektrische Energie zur Inbetriebnahme von Fahrzeugen nutzen zu können, heißt es, einige gravierende Veränderungen zu planen und durchzuführen.
Im Vordergrund steht die energieeffiziente Versorgung benzin- oder dieselbetriebener Fahrzeuge. Um der Ressourcenknappheit bestmöglich entgegenzuwirken, sind regenerative Energien erforderlich. Ein Mehrverbrauch könnte aber eine Schwankung des zur Verfügung stehenden Energieangebotes mit sich bringen. Die Lösung bieten leistungsfähige Energiespeicher: sowohl Batterien, als auch größere, fest installierte Modelle tragen in hohem Maße zu einer Stabilisierung des gesamten Energieversorgungsnetzes bei. Dies macht sich unter anderem durch ihre vergleichsweise hohe Speicherkapazität bemerkbar: ein „Zuviel“ an Energie kann wieder ins Versorgungsnetz eingespeist und erneut genutzt werden, ganz gleich bei welchen Witterungsverhältnissen.
Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Hans-Jörg Bullinger setzt in diesem Zusammenhang vor allem auf die systematische Zusammenarbeit von Unternehmen. So ist es im Rahmen einer nachhaltigen, effizienten Entwicklung der Elektromobilität
unabdingbar, unternehmensspezifische Kompetenzen einzubringen und zielgerichtete Fragen zu stellen: „Wie kann erzeugte Energie in wirtschaftlicher Weise genutzt werden?“ „Welche Materialien kommen für den Bau innovativer Energiespeicher in Frage?“ „Nach welchen Kriterien soll künftig der Verbrauch abgerechnet werden?“
Im Fraunhofer Institut wird Flexibilität großgeschrieben. Auch wenn es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch wie Zukunftsmusik klingen mag, können Elektroautos schon in Kürze entweder in Tiefgaragen, am Arbeitsplatz oder sogar direkt vor der Haustür mit der notwendigen Energie versorgt werden. Natürlich sind im Vorfeld mit derartigen technischen Neuerungen zahlreiche, einschneidende Umstrukturierungen verbunden, die darüber hinaus auch einer gewissen Umstellung für die Zulieferer bzw. die fahrzeugproduzierende Industrie im Allgemeinen bedürfen.
Nichtsdestotrotz bestehen für den Wettbewerb sowie insbesondere für die Arbeitsmarktsituation beste Chancen, langfristig gefestigt und ausgebaut werden zu können. Entsprechendes belegt auch die vom „Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung“ in Auftrag gegebene Studie „Energietechnologien 2050“.
Schlagworte: Infos Elektromobilität, regenerative Energie, Energieversorgung, Infos Elektroauto, Elektromobilität der Zukunft, neue Energie
 ab_oak-media
|
| | | LINKTIPPS | 
|
| ARTIKEL BEWERTUNG | Durchschnitt: 0 Stimmen: 0
|
|
Fahrzeuge & Mobilität
|
|