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 | Thema Photovoltaik (Solarstrom) vom 16.02.2009 @ 10:42:54 CET
Rekord-Wirkungsgrad bei Solarzellen
Weltrekord in Sachen „Energiesparen“: die Mehrfachsolarzelle aus speziell konstruierten Halbleitern macht es möglich. In der Tat handelt es sich bei dieser neuesten, technischen Entwicklung um eine echte Sensation. Denn deutschen Forschern am Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme ISE ist es nach jahrelangen Untersuchungen endlich erfolgreich gelungen, bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom allein aus der Energie der Sonne ein Wirkpotential von sage und schreibe 41,1 Prozent zu erreichen.
Im Zuge dieser Umwandlung wird die zur Verfügung stehende solare Energie in 454facher Stärke auf eine Mehrfachsolarzelle, welche aus besonderen Halbleitern besteht und lediglich eine Größe von fünf mm² aufweist, gebündelt. Diese Mehrfachsolarzellen aus Galliumarsenid bzw. Germanium-Substraten werden bereits seit dem Jahre 1999 am Fraunhofer Institut entwickelt. Es handelt sich dabei um eine gesonderte Solarzellenvariante, die aus III-V-Halbleiterkombinationen besteht. Mit einer 454fachen Konzentration des Sonnenlichtes ist ein Wirkungsgrad von 41,1 Prozent realisierbar; welcher selbst bei einer doppelten Strahlenkonzentration nicht maßgeblich überschritten werden kann: die tatsächlichen Messwerte ergaben diesbezüglich einen Wirkungsgrad von nur 40,4 Prozent.
Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete dieser überaus effektiven Mehrfachsolarzellen liegen beispielsweise in so genannten photovoltaischen Konzentratorsystemen für ausgewählte Solarkraftwerke. Besonders in den Regionen dieser Erde, in denen regulär eine überdurchschnittliche Sonneneinstrahlung gemessen werden kann, erweist sich der Einsatz dieser Zellen als ungemein nützlich. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern des Fraunhofer Institutes mit den Unternehmen Concentrix Solar GmbH, Freiburg sowie mit der Firma Azur Space mit Sitz in Heilbronn soll es nach Möglichkeit rasch gelingen, diese Form der modernen Solartechnik umgehend wettbewerbsfähig zu machen. Denn nur dann kann es selbst dauerhaft gelingen, den Energieaufwand für konzentrierte Photovoltaik-Systeme um ein Vielfaches zu reduzieren.
Erklärtes Ziel ist es nach Angaben von Andreas Bett, Abteilungsleiter am Fraunhofer Institut, dass die Photovoltaik schnellstmöglich als ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt im Vergleich zu klassischen Stromerzeugungsverfahren eingesetzt werden kann. Dass dieses gelingen kann, wurde anhand der aktuellen Forschungsresultate mehr als einleuchtend unter Beweis gestellt.
Schlagworte: Energiespar Sensation, Mehrfachsolarzelle aus Halbleiter, hohes Wirkpotential
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Photovoltaik (Solarstrom)
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