 | Thema Energiewirtschaft & Politik vom 31.01.2009 @ 18:40:39 CET
Energiepläne Obamas: Konsequenzen und Aussichten für Europa
Wie geht es weiter für Europa? Wie sehen Obamas Energiepläne „für uns“ aus? In der jüngsten Vergangenheit hat sich die Umweltschutzorganisation Greenpeace wahrlich einiges einfallen lassen, um ihrem Unmut über die uneinsichtige Einstellung der einstigen Bush-Regierung im Hinblick auf die Energiepolitik Luft zu machen. Immer wieder „hagelte“ es derbe Kritik in Verbindung mit „denkwürdigen“ Aktionen seitens der Umwelt-Aktivisten.
Grund genug also für den neuen US-Präsidenten Barack Obama für grundlegende, nachhaltige Verbesserungen zu sorgen. Galt die USA bislang noch als einer der größten Umwelt-Verschmutzer überhaupt, so wird sich in den kommenden Jahren diesbezüglich offenbar einiges zum Besseren ändern.
Spritschlucker, so wie sie bislang noch in den Straßen Amerikas zu sehen waren und gewissermaßen zum Alltag gehörten oder unwirtschaftlich arbeitende Kraftwerke etc. sollen folglich künftig der Vergangenheit angehören; ebenso wie die weitere Verwendung fossiler Brennstoffe in den Privathaushalten bzw. in der Industrie.
Demzufolge soll in Zukunft verstärkt über den Einsatz alternativer Energien nachgedacht und sogar CO²-Emmissionen gesetzlich eingedämmt werden. Aber damit nic
ht genug, denn ein damit einhergehender Zertifikate-Handel soll ebenfalls etabliert werden. Diesbezüglich täte es der US-Präsident übrigens uns Europäern gleich, denn die Idee des Zertifikate-Handels stammt von „uns“.
Mehr als 150 Milliarden US-Dollar sollen darüber hinaus in den kommenden zehn Jahren für die Subventionierung moderner Energien bereitgestellt, Energiesparprogramme ins Leben gerufen und Hybrid-Autos entwickelt werden.
Im Zusammenhang mit der noch immer andauernden Wirtschaftskrise jedoch fragen sich nicht nur die US-Amerikaner, sondern auch die Europäer besorgt, ob es aufgrund dessen nicht sinnvoller sei, zunächst über Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung nachzudenken, statt – wie geplant – den Umweltschutz in den Vordergrund zu stellen. Barack Obama allerdings ist der Meinung, dass sich die Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation nur dann langfristig erholen kann, wenn zunächst auch moderne Formen der Energiegewinnung in Erwägung gezogen und durchgesetzt werden. Im Zuge dessen sind sich die Experten übrigens einig: die tatsächlichen Ausmaße des „US-Energiespar- Programms“ sind im Vergleich zu europäischen Gegebenheiten dennoch mehr als bescheiden.
Schlagworte: Energieplan Obama, Umweltschutz USA, Subvention moderne Energien
 cb_oak-media
|
| | | LINKTIPPS | 
|
| ARTIKEL BEWERTUNG | Durchschnitt: 0 Stimmen: 0
|
|
Energiewirtschaft & Politik
|
|