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a n z e i g e
Thema Brennstoffzellen vom 02.06.2002 @ 09:23:11 CEST
MTU Brennstoffzelle versorgt Uniklinik mit Wärme
Ab Herbst 2002 ist die Otto-Guericke-Universität in Magdeburg das neueste Testgelände für die Hochtemperatur-Schmelzkarbonat-BZ 'HotModule' der MTU Friedrichshafen...
Newsletter H2 Report - Die Anlage soll auf dem Gelände der ortsansässigen IPF Heizkraftwerksbetriebsgesellschaft installiert werden, den produzierten Strom in das öffentliche Netz speisen und die Universitätsklinik mit Wärme versorgen. Laut Unternehmensangaben produziert das HotModule nahezu keine Schadstoffe und arbeitet wesentlich effizienter als konventionelle Kraftwerke ohne Brennstoffzelle.
Die MCFC erzeuge eine Zellblockleistung von 250kw elektrisch und zusätzlich 170kw thermische Energie. Der daraus resultierende Gesamtnutzungsgrad liege bei über 90%. Die Menge der emittierten Schadstoffe sei so gering, dass man von Abluft statt von Abgasen sprechen könne. Es handele sich hauptsächlich um heisse Luft und Wasserdampf. Stick- und Schwefeloxide fielen in nicht nachweisbaren Konzentrationen an. Nachdem MTU bereits mit Pilotanlagen in Dorsten, Bielefeld und Bad Neustadt die neue Technologie unter Beweis gestellt hat, verspricht man sich von der Anlage in Magdeburg eine Energieumwandlungsrate von mehr als 50%. Dies sei ein Rekordergebnis für die 250kw-Klasse und mit herkömmlicher Technik nicht zu erreichen.
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