 | Thema Bauen & Wohnen, Technik, Sonstiges vom 26.04.2002 @ 10:23:28 CEST
Dresdner Bauspar AG zeichnet Solarsiedlung für zukunftsfähiges Bauen aus
Nach der Auszeichnung zum ‚Haus des Jahres 2002' durch die Zeitschrift "HÄUSER" gewann die Solarsiedlung mit ihren Plusenergiehäusern jetzt den 1. Preis bei dem bundesweiten Wettbewerb "Wer baut für die Zukunft ?" Dieser wurde von der Dresdner Bauspar AG und der Zeitschrift CAPITAL durchgeführt...
Freiburg 26.04.02 - Birgit Langer, Pressesprecherin des
Bausparinstituts, übergab heute dem Architekten der Solarsiedlung Rolf Disch
einen Scheck über 12.500 Euro. Die Dresdner Bauspar AG will mit ihrem Wettbewerb neue Ideen für den Traum von den eigenen vier Wänden fördern. Dabei gewinnt umwelt- und
energiebewusstes Planen und wirtschaftliches Bauen immer mehr an Bedeutung. Von den 18 Finalisten der Endrunde, deren Gebäude und Siedlungen sich alle durch eine besonders energieeffiziente Architektur auszeichnen, erhielt die Solarsiedlung einen 1. Preis. 'Mit den Plusenergiehäusern entsteht erstmals eine neue Generation von Solarhäusern, die mehr Energie produzieren als ihre Bewohner verbrauchen', so die Begründung der Jury für die Preisvergabe.
Praxistaugliches Energiekonzept
Rolf Disch freute sich über den weiteren Preis für seine zukunftsweisende Siedlung. Bei der Preisverleihung erläuterte er nochmals deren innovatives Energiekonzept. "Stellen Sie sich vor", so Rolf Disch, "Sie fahren mit Ihrem
Auto mit einem leeren Tank los und nach 500 Kilometern halten Sie an einer Tankstelle - aber nicht um zu tanken, sondern um dort das inzwischen erzeugte Benzin zu verkaufen".
Nach diesem Prinzip funktionieren die Plusenergiehäuser. Erzeugt wird die Energie durch auf den Dachflächen integrierte Solarstromanlagen. Der in das Netz eingespeiste und mit 48,1 Cent pro Kilowattstunde vergütete Strom macht den Besitzer zum Stromverkäufer und sichert ihm eine monatliche Nebeneinnahme von bis zu 450,- €.
Das Energiekonzept wird komplettiert durch eine kompakte Bauweise in hochwärmegedämmter Ausführung, eine spezielle, großflächig nach Süden ausgerichtete, dreifache Wärmeschutz-Isolierverglasung, die Licht und
Sonnenwärme ins Haus lässt, sowie eine aktive Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Der Erfolg lässt sich an der Heizungsrechnung ablesen: Die Plusenergiehäuser benötigen nur etwa ein Zehntel der Energie, die ein
konventionelles Haus verbraucht (unter 15 kWh pro qm Wohnfläche und Jahr). Und die bisher errichteten und zum Großteil bereits bewohnten 35 Häuser der Solarsiedlung sind der Beweis, dass sich dieses Energiekonzept in der Praxis bestens bewährt: Die Jahresenergiebilanz jedes Hauses ist positiv.
Nachhaltige Rendite
Seit Anfang diesen Jahres bietet die Solarsiedlung mit dem "1. Freiburger Solarfonds" privaten Anlegern die Möglichkeit, sich an den Plusenergiehäusern(r) zu beteiligen. Eine Beteiligung an dem Fonds ist über die Firma öko-finanz Schönau bereits ab 5.000 Euro an möglich. Dem Anleger winkt eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 5,5%, die aus den Mietüberschüssen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet wird.
Weitere Infos im Internet unter www.solarsiedlung.de
und www.freiburgersolarfonds.de
 Redaktion
|
| | | LINKTIPPS | 
|
| ARTIKEL BEWERTUNG | Durchschnitt: 0 Stimmen: 0
|
|
Bauen & Wohnen, Technik, Sonstiges
|
|