 | Thema Wasserstoff vom 18.02.2008 @ 17:46:21 CET
Herten als Wasserstoff-Metropole an der Ruhr
Die Stadt Herten etabliert sich regional zunehmend als Standort für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Aktivitäten. Sie hat jetzt erneut signalisiert, dass dort das Interesse an dieser Zukunftstechnologie besonders hoch ist und dass die bereits ansässigen Unternehmen und Institutionen über viel Entwicklungspotential verfügen. Von der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr (WMR) hat daher die Stadt Herten nun die Federführung für das Kompetenzfeld Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik übernommen, um dieses Thema in der Region zu besetzen und auszubauen…
Die Stadt Herten hatte am 13. Februar 2008 Wirtschaftsförderungen und Umweltämter sowie Vertreter weiterer Städte wie Essen, Bochum und Duisburg zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um über den Ausbau der Wasserstoffkompetenz in der Region zu diskutieren. Hanns-Ludwig Brauser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, erklärte: „Eine Stadt wird nicht allein wahrgenommen. Nur durch eine Bündelung der lokalen Aktivitäten lässt sich das Potential dieses Kompetenzfeldes stärken. Nicht nur in Hinblick auf die Weltwasserstoffkonferenz, die 2010 in Essen stattfindet, ist eine Präsentation der Gesamtregion er
forderlich.“ Deswegen sollen neben den bereits stark engagierten Städten Herten, Bottrop, Gladbeck und Marl weitere Kommunen zu einer Kooperation motiviert werden.
Als erster Schritt wurde mit der Stadt Essen und der WMR vereinbart, dass bereits 2008 auf der Weltwasserstoffkonferenz in Brisbane eine koordinierte Darstellung der Region erfolgen soll, um die Besucher auf diesen Zukunftsstandort innerhalb Deutschlands aufmerksam zu machen. Die Firmenansiedlung in Herten der australischen Firma CFCL zeige, dass die Region bereits jetzt internationale Aufmerksamkeit erregt. Durch Errichtung des Wasserstoff-Kompetenz-Zentrums H2Herten auf Ewald will Herten seine Stellung noch weiter festigen.
Stadtbaurat Volker Lindner konkretisierte, was das Ziel dieser Bemühungen ist: „Wir wollen Arbeitsplätze generieren, und die werden da entstehen, wo die ersten Ansätze dieser Technologie gebündelt sind.“ Frank Nosczyk vom ZukunftsZentrum Herten, der dieses Treffen organisiert hatte, stellte gegenüber energieportal24 klar, dass es sich hierbei um eine rein regionale Bemühung handelt, ähnlich, wie es auch bereits im Kölner Raum der Fall ist.
Autor: Sven Geitmann
 Redaktion
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