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 | Thema Wasserstoff vom 23.02.2007 @ 09:42:41 CET
Deutschland ist Weltspitze beim Wasserstoff
Nach Ansicht des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes e.V. (DWV) ist es Deutschland innerhalb der letzten Monate gelungen, beim Thema Wasserstoff im internationalen Vergleich wieder aufzuholen. Noch in den 1980er Jahren sei die Bundesrepublik Vorreiter in Sachen Wasserstoff und Brennstoffzelle gewesen, habe dann aber zwischenzeitlich den Anschluss an die Weltspitze verloren. Jetzt zeichne sich eine Trendwende ab und Deutschland gehöre wieder zur Weltspitze, verkündete der DWV während seiner erstmals einberaumten Jahrespressekonferenz in Berlin...
Für den Vorstandsvorsitzenden Dr. Johannes Töpler resultiert das steigende öffentliche Interesse an der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie aus der wachsenden Sorge um das Weltklima und der zunehmenden Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Energieversorgung. Töpler forderte: „Im Sinne einer nachhaltigen Sicherung unserer zukünftigen Energieversorgung müssen Wasserstoff als Speicher- und Transportmittel und Brennstoffzellen als hocheffiziente
Wandler eine tragende Rolle einnehmen.“
Verbandssekretär Dr. Ulrich Schmidtchen lobte in diesem Kontext die im vergangenen Jahr verbesserten politischen und finanziellen Rahmenbedingungen. Er erwarte, dass auch die deutsche Ratspräsidentschaft in Brüssel im ersten Halbjahr 2007 die bereits seit Jahren positive Haltung der Europäischen Kommission weiter untermauern und im siebten Forschungsrahmenprogramm eine gemeinsame Technologieinitiative für Wasserstoff und Brennstoffzellen starten wird. Gleichzeitig bemängelte er, dass „die EU bisher in einem fünfjährigen Rahmenprogramm für Wasserstoff und Brennstoffzellen mit 300 Millionen Euro etwa genau so viel an Fördermitteln ausgibt wie die USA oder Japan in nur einem Jahr. Das ist entschieden zu wenig, wenn wir konkurrenzfähig sein wollen."
DWV-Vorsitzender Töpler ergänzte: „Die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie wird in 20 Jahren eine tragende Säule einer nachhaltigen, zukunftsträchtigen Energieversorgung in Deutschland sein. Vorausgesetzt, wir erhalten auch die nachhaltige Unterstützung der deutschen beziehungsweise europäischen Politik."
Quelle: DWV, Foto: Barbara Makowka
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