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 | Thema Bioenergie/ Biomasse vom 15.01.2007 @ 08:38:13 CET
Biogas-Anlage speist Methan ins Erdgas-Netz
Der Bau der Biomethananlage Pliening ist abgeschlossen und der mehrwöchige Probebetrieb hat begonnen. Kurz vorm Jahresende wurden die Baumaßnahmen abgeschlossen, so dass die Biogasanlage ans Netz gehen konnte. Erstmals wurde damit in Deutschland veredeltes Biogas in das Erdgasnetz eingespeist…
Seit Jahren laufen die Bemühungen, die Rahmenbedingungen so anzupassen, damit rechtlich und auch technisch alles für eine Einspeisung vorbereitet ist. Nun ist alles so weit geklärt, dass die praktischen Tests beginnen können (energieportal24 berichtete). Innerhalb der vergangenen Monate hat die Schmack Biogas AG im Osten von München eine der größ
ten Biogasanlagen Deutschlands errichtet, die über eine jährliche Aufbereitungskapazität von 3,9 Mio. Normkubikmeter Biomethan verfügt.
Die Biomethananlage hat eine Energieeinspeisekapazität von rund 40 Millionen kWh (Kilowattstunden), was einem jährlichen Erdgasverbrauch von rund 1.300 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Mit dem direkt in das Erdgasnetz der Stadtwerke München eingespeisten Biomethan betreibt E.ON Bayern in Poing und Puchheim zwei Blockheizkraftwerke (BHKW), in denen das Biomethan dann verstromt, in das öffentliche Stromnetz eingespeist und gleichzeitig die anfallende Wärme ganzjährig in ein Fernwärmenetz eingespeist wird.
Zum Betrieb der Anlage werden jährlich mehr als 32.000 Tonnen Biomasse benötigt. Nach Abschluss des mehrwöchigen Probebetriebs beginnt in Pliening ab Anfang nächsten Jahres der Regelbetrieb.
Die Plieninger Anlage ist ein Projekt der RES Renewable Energy Systems GmbH, München, und der Aufwind Schmack Gruppe, Regensburg. Finanziert und betrieben wird die Anlage von einem Fonds der Aufwind Schmack Gruppe in Zusammenarbeit mit RES.
Autor: S. Geitmann, Foto: Renewable Energy Systems
 Unbekannt
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