 | Thema Photovoltaik (Solarstrom) vom 19.09.2003 @ 08:27:51 CEST
Anzeige 18.09.2003 Richtig Modernisieren mit Solar
Solarwärmeanlagen nachträglich einbauen:
Die nachträgliche Installation einer Solarwärmeanlage ist grundsätzlich
in jedem Haus möglich. Fünf Anlässe gibt es, die den zusätzlichen ...
Solarwärmeanlagen nachträglich einbauen:
Die nachträgliche Installation einer Solarwärmeanlage ist grundsätzlich
in jedem Haus möglich. Fünf Anlässe gibt es, die den zusätzlichen
Einsatz von Sonnenwärme besonders kostengünstig möglich machen,
informiert die Initiative Solarwärme Plus.
Austausch des Heizkessels:
Muss der alte Heizkessel raus, weil er entweder defekt ist, die gesetzlichen
Anforderungen nicht mehr erfüllt oder im Zuge einer Haussanierung ohnehin
die Wärmeversorgung erneuert wird, läßt sich die Installation
einer Solarwärmeanlage kostengünstig verwirklichen. Anstelle eines
Warmwasserspeichers, der nur über den Heizkessel beheizt werden kann, investiert
man in einen sogenannten bivalenten Speicher, der zusätzlich Solarenergie
zur Warmwasserbereitung nutzt. Hinzu kommen die Kosten für eine Solarkreisleitung,
die Regelstation, den Kollektor sowie für die Montage. In diesem Fall liegt
laut Initiative Solarwärme Plus der Mehraufwand für ein System, das
einen Vier-Personenhaushalt überwiegend mit solar erwärmtem Wasser
versorgt, bei etwa 3.500 Euro. Diese Kosten verringern sich jedoch deutlich
durch die staatliche Förderung: Derzeit zahlt der Staat einen Zuschuss
von 125 Euro pro installiertem Quadratmeter Kollektorfläche.
Modernisierung der Warmwasserbereitung:
Wer die Warmwasserbereitung erneuert, weil beispielsweise die Elektroboiler
durch einen zentralen Speicher ersetzt werden sollen, kann künftig auch
Solarwärme nutzen. Technische Voraussetzung dafür ist die Installation
eines Solarspeichers, der sowohl vom Heizkessel, als auch von der Solaranlage
aufgewärmt wird. Eine Brauchwasser-Vorrangschaltung in der Regelung des
Wärmeerzeugers sorgt dafür, dass der Heizkessel auch Wärme für
den Warmwasserspeicher liefert.
Errichtung von Garagen und Anbauten:
Wer zum Beispiel den Neubau einer Garage oder einen Anbau plant, der kann die
Kollektoren sowie die notwendigen Rohrleitungen gleich mitinstallieren.
Neueindeckung des Daches:
Auch ein neu einzudeckendes Dach bietet sich für die Installation von Kollektoren
an. Hier hat man die Wahl, die Kollektoren in die Dachhaut zu integrieren oder
mit einer speziellen Halterung über den Dachziegeln zu montieren.
Modernisierung des Rohrleitungsnetzes: Wer das Rohrleitungsnetz im Haus
erneuern muss, also Trinkwasser- und Heizungsrohre modernisiert, der sollte
auch die Leitungen für den Solarkreislauf vom Warmwasserspeicher bis zum
zukünftigen Aufstellungsort der Solarkollektoren verlegen lassen. Auf diese
Weise ergeben sich für Hauseigentümer gute Gelegenheiten, nachträglich
eine Solarwärmeanlage zu installieren. Laut Auskunft des Bundesamtes für
Wirtschaft beeinträchtigt eine frühere Rohrinstallation nicht die
Förderung. Alle anderen Komponenten dürfen vor der Antragstellung
weder beauftragt noch installiert sein.
Adressen von Solar-Fachbetrieben, Fördermittel-Informationen und Planungshilfen
gibt es kostenlos bei der Initiative Solarwärme Plus unter der Telefon-Nr.
0182/000870 (6 Cent pro Gespräch) oder unter www.solarwaerme-plus.info
im Internet.
Herausgeber:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Chausseestraße 128a
D-10115 Berlin
 sanitaerbund
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