Thema Photovoltaik (Solarstrom) vom 23.07.2003 @ 15:33:24 CEST
Anzeige25.07.2003 SolarGeneration: Go!
Greenpeace-Jugendliche starten bundesweite Kampagne für erneuerbare Energien
Greenpace-Jugendliche
aus ganz Deutschland starten heute das neue Jugend-Projekt 'SolarGeneration'
auf dem Odeonsplatz in München. Mit ...
Greenpeace-Jugendliche starten bundesweite Kampagne für erneuerbare Energien
Greenpace-Jugendliche
aus ganz Deutschland starten heute das neue Jugend-Projekt 'SolarGeneration'
auf dem Odeonsplatz in München. Mit einem Theaterstück haben die Jugendlichen
als Kohlepartikel und Sonnenstrahlen verkleidet die Bundesregierung aufgefordert,
erneuerbare Energien auf zwanzig Prozent bis zum Jahr 2020 schrittweise auszubauen
im Bereich Strom und Wärme. Bis 2010 würde das bereits 70.000
neue Arbeitsplätze schaffen. Zudem präsentiert die SolarGeneration
ihren SolarTruck, einen mit Solarpanels bestückten, 14 Meter langen LKW
mit Informations- und Aktionsangeboten, Solargeräten zum Ausprobieren und
einem 'SolArbeitsamt'. Mit ihm wird die SolarGeneration in den nächsten
zwei Monaten durch Deutschland touren und Festivals besuchen. 'Wir wollen Energien
mit Zukunft', sagt Steffi Retzar, 16, aus Neubrandenburg. 'Und wir wollen die
Jobs, die durch den Ausbau der erneuerbaren Energien entstehen. Als Arbeitsminister
ist Wolfgang Clement zuständig für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit
und als Wirtschaftsminister für die Energiepolitik. Wir werden ihn immer
wieder daran erinnern.'
Spaß, Engagement und humorvolle Aktionsideen stehen im Zentrum der SolarGeneration.
Beispiel 'OneMinute-Aktivist': Er bietet Bundesminister Clement per Postkarte
Hilfe an, die 'schmutzigen' Energieformen zu beenden, als 'Kohlegruben-Versiegler'
oder 'Förderschacht zur Disco-Umbauer'. Im SolArbeitsamt gibt es ernsthafte
Bewerbungen an das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit für
einen der über 70.000 Jobs, die tatsächlich in den nächsten sieben
Jahren entstehen, wenn bis dahin der Anteil erneuerbarer Energien verdoppelt
wird. Zum 'Reinschnuppern' haben die Jugendlichen eine Börse für Praktika
bei Firmen der Branche initiiert.
SolarGeneration beruft sich auf eine vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene
Studie. Sie zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 achtzig Prozent Kohlendioxid vermeiden
lassen unter Beachtung des beschlossenen Ausstiegs aus der Atomenergie.
'Zum Schutz der zukünftigen Generation ist diese radikale Energiewende
notwendig und machbar', sagt Sven Teske, Energieexperte von Greenpeace. 'Die
langfristige Energiepolitik der deutschen Regierung hat sich leider noch nicht
von den dreckigen Energien wie Kohle und Öl verabschiedet. Das wollen wir
mit unserem Jugendprojekt SolarGeneration ändern.' Wichtiger Termin für
die Jugendlichen: der internationale 'Solar-Gipfel' im Juni 2004 in Bonn. Dort
werden die EU-Staaten mit gleichgesinnten Entwicklungsländern verhandeln,
wie erneuerbare Energien weltweit gefördert werden sollen.
SolarGeneration ist international: Gleichaltrige überall auf der Welt
setzen Projekte zusammen durch. So zeigen in München Jugendliche von Greenpeace
Schweiz, die in ihrem Land mit Schulklassen und Pfadfindern Solaranlagen montieren,
wie Warmwasserkollektoren hergestellt werden. Die Jugendlichen können sich
bei SolarGeneration auch im Ausland engagieren. Ein erstes Projekt ist in Thailand
geplant.
Quelle:
 sanitaerbund
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