 | Thema Heiztechnik & Heizungstechnik vom 19.08.2003 @ 09:51:07 CEST
Anzeige 07.08.2003 Damoklesschwert Heizungserneuerung: kann "heizCeram" die teure Neuinv
Sprengstoff für die Heizungsbranche von der CeramTec AG, Tochterunternehmen
der Dynamit Nobel oder der Kampf mit den Heizungsherstellern und den Schornsteinfegern.
Einhaltung der Abgasgrenzwerte erfordert von vielen Heizungsbesitzern ...
Sprengstoff für die Heizungsbranche von der CeramTec AG, Tochterunternehmen
der Dynamit Nobel oder der Kampf mit den Heizungsherstellern und den Schornsteinfegern.
Einhaltung der Abgasgrenzwerte erfordert von vielen Heizungsbesitzern hohe
Investitionen.
Das 'Ding' ist Sprengstoff pur. Aber nicht weil der Hersteller des so genannten
heizCeram, die CeramTec AG, eine Tochtergesellschaft der Dynamit Nobel AG ist.
Sondern vielmehr, weil heizCeram den Verbrauchern enorme Kosten ersparen könnte.
Allerdings nicht ganz unumstritten.
Auslöser
der Diskussion ist die Bundes-Immissionsschutz-Verordnung vom Januar 1998. Demzufolge
müssen Heizungsbesitzer, deren Heizungsanlage nicht mehr die geforderten
Abgasverlustgrenzwerte unterschreitet, geeignete Maßnahmen einleiten
für die Heizungsbauerbranche willkommene Arbeit und Umsatzsteigerung. Für
den Heizungsbesitzer aber schlägt diese Investition ein tiefes Loch in
die Haushaltskasse. Die in diesem Zusammenhang meistens angebotene neue Heizungsanlage
kostet tausende Euros.
Aber, und hier steckt der Sprengstoff in der Thematik, bereits ab 670 Euro
incl. Mwst und Installation gibt es den heizCeram. Der sieht aus wie eine Milchkanne
ohne Deckel und Boden, besteht aus speziellem Siliciumcarbit und wird einfach
in den Heizkessel eingesetzt. 'Er ist die kostengünstige Alternative zum
Heizungsaustausch', so der Hersteller CeramTec AG.
Durch den heizCeram können die Abgasverluste deutlich unter die Grenzwerte
der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung gesenkt werden. Die CeramTec weiter,
'Wir setzen den heizCeram ein, ganz ohne Bohren oder Schweißen, und passen
dann die Brennerleistung an den tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes
an, in der Regel bis auf Werte unterhalb der unteren Kesselnennleistung. Der
Kunde verfügt weiterhin über die erforderliche Wärme, das ganze
aber mit einem etwa um bis zu 25 % pro Betriebsstunde geringeren Energieverbrauch
(nach Einbau des heizCeram und Anpassung der Brennereinstellung) und in der
Regel insbesondere bei älteren Anlagen deutlich reduzierten Abgasverlusten.'
Der nachträgliche Einbau ist bei über 50% aller Heizungsanlagen möglich,
und zwar bei fast allen Typen mit so genanntem Gebläsebrenner.
In der Praxis bewiesen
In Tausenden von Anlagen konnten diese Einspar-Effekte bislang erzielt werden.
Einige Kunden bestanden zunächst auf Versuche mit einzelnen Kesselanlagen.
Der Hersteller machte mit und bekam bescheinigt, dass die zugesagten Energieeinsparungen
eingetreten sind. Schornsteinfeger stehen staunend vor der mit heizCeram nachgerüsteten
Anlage und können nicht anders als zu bestätigen, dass die zuvor von
der Stilllegung bedrohte Anlage nun tatsächlich wieder in Ordnung ist.
Das Geheimnis des auf dem Prinzip des Nachbrenners basierenden heizCeram liegt
in seiner spezifischen Materialzusammensetzung und der speziellen Form. Diese
erzeugen eine Rezirkulation des Luftgemischs innerhalb des Heizkessels. Zudem
gibt der heizCeram Strahlungswärme ab, welche die Wärmetauscherflächen
der Heizungsanlagen gleichmäßiger mit Wärme versorgen und verhindern,
dass unnötig viel Energie ungenutzt wieder durch den Sc
hornstein abgeführt
wird.
Umstritten
Dass ein solches Produkt nicht auf ungeteilte Freude stößt, ist
verständlich. Hersteller von Heizungsanlagen raten ab und verweisen auf
entsprechende Stellungnahmen verschiedener Institute und Verbände. Keine
Auskunft möchte das IWO, Institut für wirtschaftliche Ölheizungen
e.V. in Hamburg, geben, 'aus rechtlichen Gründen'. Nach Informationen unserer
Zeitung musste der Verein, der früher vor dem Einbau des heizCeram warnte,
in einem vergleichbaren Fall eine Unterlassungserklärung abgeben. 'Das
Ganze ist ein heikles Thema, da geht es um viel Geld' so ein Statement. Wohl
wahr. Das letzte Wort in dieser Diskussion aber hat der Kunde. Nur er kann entscheiden,
ob er von diesem innovativen Produkt profitiert.
heizCeram Einbau bei einem Kunden: 'Ich verbrauche seitdem definitiv 16% weniger
Energie, bei gleicher Wärmeleistung der Heizung.' Nähere Informationen
erhalten Sie gerne bei: heizCeram Energieberatung, Gösstr. 68, 72070 Tübingen,
Tel: 07071/942-0, Internet: www.heizceram-energieberatung.de
Quelle:
 sanitaerbund
|
| | | LINKTIPPS | 
|
| ARTIKEL BEWERTUNG | Durchschnitt: 0 Stimmen: 0
|
|
Heiztechnik & Heizungstechnik
|
|