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Thema Heiztechnik & Heizungstechnik vom 18.03.2003 @ 16:53:55 CET


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18.03.2003 Erste Wohnhäuser in Sachsen mit Brennstoffzellen ausgerüstet


Aktuelle Haustechnik News Innovative Strom- und Wärmeerzeugung hält Einzug in Taucha bei Leipzig Die ersten Ein-Kilowatt-Brennstoffzellen zur Strom- und Wärmeerzeugung in Sachsen haben in der Ökologischen Modellstadt Taucha (LKrs. ...

Innovative Strom- und Wärmeerzeugung hält Einzug in Taucha bei Leipzig Die ersten Ein-Kilowatt-Brennstoffzellen zur Strom- und Wärmeerzeugung in Sachsen haben in der Ökologischen Modellstadt Taucha (LKrs. Delitzsch) ihre Arbeit aufgenommen. 'Damit hält diese moderne Zukunftstechnologie jetzt auch Einzug im Freistaat ' freute sich Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath heute (Montag, 10. März) bei der Einweihung. Dass die rund zehn Wohnungen in der Zwick´schen Siedlung ab sofort Strom und Wärme mittels Brennstoffzellen erhalten, bezeichnete Flath 'als wichtigen Schritt für mehr Klimaschutz in Sachsen'. Die ökologischen Vorteile dieser Energieerzeugungsart seien bestechend, 'sie werden bei der Umsetzung des Klimaschutzprogammes zunehmend eine Rolle spielen', war sich der Minister sicher. Brennstoffzellen verfügen über einen hohen Wirkungsgrad, sind langfristig unabhängig von fossilen Brennstoffen und sie sind dezentral einsetzbar. Ein weiterer Vorteil sind die sehr geringen Emissionen von Luftschadstoffen und Kohlendioxid. Die Brennstoffzellenaggregate in Taucha werden derzeit noch mit Erdgas betrieben, da der eigentliche Brennstoff - Wasserstoff – noch nicht per Rohrleitung angeboten werden kann. Doch auch mit dem fossilen Energieträger ist die Brennstoffzelle ein Erfolg für die Umwelt. So entstehen rund 50 Prozent weniger Kohlendioxid, außerdem wird etwa 30 Prozent weniger Primärenergie eingesetzt. Diesen Umweltvorteilen stehen derzeit noch jedoch hohe Kosten gegenüber. Das Umwelt- und Landwirtschaftsminsiterium hat die Brennstoffzellenaggregate in Taucha mit 87.000 Euro gefördert. Das Tauchaer Projekt wird durch die HTWK (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur) wissenschaftlich begleitet. Quelle:

sanitaerbund













     
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