 | Thema Gesundheit (Bioprodukte) vom 17.11.2006 @ 10:57:18 CET
Anzeige Chemie gefährdet Gesundheit von Kindern besonders stark
Immer mehr Kinder leiden unter Geburtsdefekten, Allergien, Hormonstörungen, Leukämien und Verhaltensauffälligkeiten, die mit Chemikalien in Verbindung gebracht werden müssen. Das ist ein Ergebnis der Studie " Gesundheitsschäden durch eine verfehlte Chemikalienpolitik", die Umweltverband BUND in Kooperation mit dem Netzwerk Kindergesundheit und Umwelt veröffentlicht hat. Die Studie fasst aktuelle Untersuchungen zur Belastung von Kindern mit gefährlichen Chemikalien und den damit verbundenen Erkrankungen zusammen.
Generationenabhängige Belastungen
Kinder sind pro Kilogramm Körpergewicht stärker mit Chemikalien belastet als Erwachsene, denn sie atmen, essen und trinken im Verhältnis zu ihrem Gewicht mehr als Erwachsene und stecken oft Gegenstände in den Mund. Da sich ihr Stoffwechsel, ihr Immun- und ihr Nervensystem noch im Aufbau befinden, wirken sich die Schadstoffe besonders negativ auf die Gesundheit aus. Auch diese Zusammenhänge weist die Studie nach.
Mit so genannten Altstoffen wie DDT oder PCB seien Kinder zwar weniger belastet als ihre Elterngeneration. In Blutproben Heranwachsender würden jedoch vor allem neu auf dem Markt befindliche Chemikalien nachgewiesen. Gesundheitsschädliche Chemikalien seien unter anderem in Wickelunterlagen, Babyflaschen und Kinderspielzeug nachgewiesen worden.
Quelle: Deutscher Naturschutzring (DNR)
 J_Brueck
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