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 | Thema Windenergie vom 13.04.2006 @ 10:54:12 CEST
Ein Stativ für Windkraftanlagen
Nachdem nunmehr die ersten Genehmigungsverfahren für auf Offshore- Windparks im Nord- und Ostsee abgeschlossen sind beziehungsweise kurz vor ihrem Ende stehen, bald mit dem Bau der ersten Anlagen begonnen werden. Die Forschungsabteilungen der beteiligten Unternehmen arbeiten daher auf Hochtouren, um Windkraftanlagen installieren zu können, die optimal an ihre Standorte in Nord- und Ostsee angepasst sind.
In einer Wassertie
fe von 20 bis 25 m, wie sie an den geplanten Standorten für die Windparks herrscht, ist das Material ganz besonderen Belastungen ausgesetzt. Die Forschungsplattform Fino 1 sammelt schon seit einiger Zeit Daten über Wind und Gezeiten, um mehr über diese Belastungen zu erfahren. Die WeserWind GmbH stellte nun eine neue Entwicklung zur Verankerung von Windkraftanlagen auf dem Meeresboden vor, den so genannten Offshore-Tripod. Dabei handelt es sich um dreibeinige Stahlkonstruktion mit einem Gewicht von ungefähr 500 Tonnen, die ein wenig an den Fuß eines Kamerastativs erinnert. Diese Konstruktion stellt das Ergebnis von Bemühungen dar, eine möglichst stabile und dabei kostengünstige Gründungsstruktur für Offshore-Windkraftanlagen zu entwickeln.
Der neue Offshore-Tripod wird nun zunächst am Land getestet. Dort wird es eine Windenergieanlage vom Typ Multibrid M 5000 mit einer Leistung von fünf Megawatt tragen. Dirk Kassen, Geschäftsführer der WeserWind GmbH unterstreicht, "dass der Tripod einen wichtigen Schritt in tiefere Gewässer darstellt. Mit dem Bau des Teststandortes an Land sammeln wir Erfahrungen für die spätere Serienfertigung."
Autor: Jürgen Brück
 J_Brueck
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