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Thema Umwelt/ Energiesparen vom 30.07.2001 @ 08:40:15 CEST


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Wirtschaftsminister Müller auf den Spuren von George W. Bush


Aktuelle Umwelttechnik News Nicht nur dem US-Präsidenten George W. Bush, auch dem deutschen Wirtschaftsminister Müller ist der Klimaschutz ziemlich egal...

Nicht nur dem US-Präsidenten George W. Bush, auch dem deutschen Wirtschaftsminister Müller ist der Klimaschutz ziemlich egal. Exakt zum Abschluss der Bonner Klimaschutzkonferenz hat das Berliner Wirtschaftsministerium die Förderung der thermischen Solarenergie um bis zu 50 Prozent gekürzt und die Förderung neuer Heizkessel ganz gestrichen. Es ist nicht das erste Mal, dass Minister Müller den Freunden der Solarenergie und damit dem Klimaschutz eine schallende Ohrfeige verpasst.

Jürgen Trittin versuchte in Bonn das Kyoto-Protokoll und damit wenigstens ein bisschen Klimaschutz zu retten und zu gleicher Zeit torpedierte sein eigener Kabinettskollege diese Bemühungen.
Will diese Regierung wirklich Klimaschutz?

Die bisher größte Solarkampagne in Deutschland "Solar-na klar!" gerät wieder einmal ins Stocken. Die Anlagenbauer verzweifeln an diesem Minister, der schon mehrfach das 100.000-Solardächerprogramm torpediert hatte und die umsteigewilligen Verbraucher permanent verunsichert. Der Mann hat einfach ein Brett vor der Sonne. Deshalb tut er seinen alten Freunden von der alten Energiewirtschaft immer mal wieder einen Gefallen und sabotiert die Solarförderung.

Die Grünen halten wieder einmal tapfer dagegen und versprechen, dass nach der Sommerpause wieder wie bisher gefördert werde. Bis dahin verleiht die "Sonnenseite" Minister Müller schon mal den Preis "Brett vor der Sonne" - an einem sonnigen Juli-Tag, an dem in Deutschland die Sonne zur Energiegewinnung leider immer noch viel zu wenig genutzt wird. Etwa 22 Millionen Gebäude warten darauf, kleine Solarkraftwerke zu werden.

Mit seinem Anti-Sonnen-Kurs schadet der Wirtschaftsminister der Volkswirtschaft.
Er schützt nicht das Klima, sondern die Klima-Killer.

franzalt




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