Thema Umwelt/ Energiesparen vom 23.07.2001 @ 14:56:23 CEST
Anzeige Bosse für Kyoto:
Es wird George W. Bush nicht gefallen: aber in Bonn beim Klimagipfel kämpft eine Wirtschaftsinitiative für das Kyoto-Protokoll. George W. Bush lehnt es mit der Begründung ab, es schade der Wirtschaft...
Es wird George W. Bush nicht gefallen: aber in Bonn beim Klimagipfel kämpft eine Wirtschaftsinitiative für das Kyoto-Protokoll. George W. Bush lehnt es mit der Begründung ab, es schade der Wirtschaft.
140 Unternehmen aus 10 Ländern sehen das anders. Sie haben sich zum Verband "e-mission 55" zusammengeschlossen. Dabei sind: Die Deutsche Telekom, der Gerling-Konzern, die Deutsche Bank, der Otto-Versand und die Schweizer Bank Sarasin.
Gerd Tenzer, Vorstand der Deutschen Telekom und einer der Hauptinitiatoren der Wirtschaftsinitiative sagt: "Das schnelle Wachstum unserer Initiative zeigt, dass die Wirtschaft einen verbindlichen internationalen Rahmen für den Klimaschutz braucht, um die Investitionskraft zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern."
Der Name "e-mission 55" bedeutet: 55 Länder müssen das Kyoto-Protokoll unterschreiben und diese 55 Länder müssen zusammen 55 Prozent der Treibhausgase emittieren.
Die "e-mission 55"-Mitglieder haben einen Jahresumsatz von 400 Milliarden Dollar. Ihre Zahl wächst bis das Kyoto-Protokoll in Kraft getreten ist. Sie hoffen jetzt auf den Johannisburg-Gipfel "Rio plus 10" im Jahr 2002 - 10 Jahre nach dem ersten Umweltgipfel in Rio 1992.