anzeige
Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik


Startseite ep24 News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatzanzeigen Serviceleistungen: Onlinerechner, Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, SHK & Bau-Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
News  |  Wissen  |  Themen  |  Fachtexte  |  Pressetexte  |  Bildung  |  Blogs  |  Suche  |  Archiv  |  Neuer Artikel
Suche





Sie sind hier: Start > News & Wissen > Bioenergie/ Biomasse: Abwärme aus der Müllverbrennung wird besser genutzt : zurück

a
n
z
e
i
g
e
Frage/ Kommentar schreiben >


Thema Bioenergie/ Biomasse vom 20.10.2004 @ 17:01:51 CEST


Abwärme aus der Müllverbrennung wird besser genutzt


Aktuelle Bioenergie News In Hamburg soll ein innovatives Verfahren bei der Abfallverbrennung noch mehr Wärmeenergie nutzbar machen und zur Fernwärmeversorgung eines ganzen Stadtteils beitragen. Die MVR Müllverwertung Rugenberger Damm GmbH & Co. KG, eine Beteiligungsgesellschaft der Vattenfall Europe Waste to Energy GmbH, will damit ihren Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2 ) um 5.000 Tonnen pro Jahr senken...

Die bei der Verbrennung des Siedlungsabfalls entstehende Wärmeenergie wird bereits jetzt zur Dampf- und Stromerzeugung genutzt. Künftig soll ein Wärmeverschiebungssystem noch mehr Wärmeenergie nutzbar machen und den Hamburger Stadtteil Neuwiedenthal/Neugraben mit Fernwärme versorgen.

Bei den meisten Abfallverbrennungsanlagen fallen im Abgasbereich nach dem Dampferzeuger und vor der Abgasreinigung Temperaturen von bis zu 200 °C an. In der anschließenden Abgasreinigung sinkt verfahrensbedingt die Temperatur, ohne dass die Energie genutzt wird. Prozessbedingt müssen die Abgase am Ende der Reinigung erneut aufgeheizt werden. Hierfür kommen üblicherweise fossile Energieträger zum Zuge.

Die MVR wird dagegen künftig zur Wiederaufheizung Abgaswärme nutzen, die vor dem ersten Wäscher durch einen Kreuzstromwärmetauscher entzogen und durch das Wärmeverschiebungssystem auf die Abgase nach dem Wäschersystem übertragen wird. Der Energienutzungsgrad der Anlage steigt um 3 Prozent auf 55 Prozent und liegt damit deutlich über dem Mittelwert von 50 Prozent bei deutschen Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin stellt für die Erprobung rund 1 Millionen Euro aus dem „Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen“ zur Verfügung. Trittin erklärte: „Energieeinsparung gepaart mit höherer Effizienz und einer besseren Fernwärmeversorgung ist nicht nur umwelt-, sondern auch kundenfreundlich.“

Redaktion













     
ARTIKEL BEWERTUNG
Durchschnitt: 2.5
Stimmen: 2


nutzlos
brauchbar
nützlich
interessant
sehr interessant

anzeige
Bioenergie/ Biomasse



Themenportal    |  Momentan gewählt:




Diese Seite verlinken? Hier der HTML-Code:
 
Tipps (sponsored)