Thema Geothermie/ Wärmepumpen vom 29.10.2008 @ 09:41:22 CET
Rechnen sich Wärmepumpen wirklich bei steigenden Stromkosten?
Energiesparen ist „in“ – aber wie? Die Energiekosten steigen kontinuierlich weiter an. Wen wundert’s, dass sich in Anbetracht dessen so mancher Verbraucher fragt, wie und wo überhaupt noch Sparpotential vorhanden ist. Es spielt keine Rolle, wo gespart werden muss: sei es im Eigenheim oder in der Mietwohnung – die entsprechenden Einsparmöglichkeiten sind in der Tat überaus vielfältig...
So bergen sich einerseits in der allgemeinen Heizungs- und Regelungstechnik zahlreiche viel versprechende Möglichkeiten, den einen oder anderen Euro durch die Reduzierung von Heizkosten im Portemonnaie zu behalten. Gleichzeitig soll hierbei natürlich der Aspekt der gleich bleibenden Lebensqualität nicht außer Acht gelassen werden. So spielt in diesem Zusammenhang andererseits natürlich eine ausreichende Wärmedämmung eine entscheidende Rolle.
Wie man trotz steigender Stromkosten insbesondere durch die Installation von Wärmepumpen bares Geld sparen kann, lässt sich in Langzeitstudien sowie in damit verbundenen wissenschaftlich-technischen Untersuchungen immer wieder eindeutig nachweisen. Sicherlich: die Installation einer effektiven, hochwertigen Wärmepumpe ist in Bezug auf die Anschaffungskosten zunächst ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Auch die steigenden Stromkosten dürfen nicht vergessen werden. Demgegenüber stehen allerdings die Einsparmöglichkeiten, die sich für den jeweiligen Nutzer auf diese Weise langfristig bieten können.
Fakt ist, dass gerade Wärmepumpen einen bis zu 80-prozentigen Anteil der zur Verfügung stehenden Umweltwärme nutzen, welche ja bekanntlich völlig kostenfrei und umweltschonend (da frei von Schadstoffen) ist. Der wichtigste und letztendlich entscheidende Vorteil ist aber die Tatsache, dass diese Umweltwärme nahezu stetig einsetzbar ist, da sie sich kontinuierlich selbst erneuert. Für den Betrieb der Wärmepumpe se
lbst wird zwar ebenfalls ein gewisser Stromanteil benötigt, jedoch bietet eine derartige Anlage darüber hinaus noch einen weiteren positiven Aspekt: mit einer Wärmepumpe kann man Haus und Wohnung nicht nur umweltschonend mit angenehmer Wärme versorgen, sondern man kann damit den Wohnraum sogar kühlen. Die Investition für ein solches Gerät lohnt sich demzufolge allemal – erst recht, wenn man auch die hohen Einsparungen betrachtet: bis zu 60 Prozent und mehr sind möglich im Vergleich zu Heizungsanlagen, die auf Basis fossiler Brennstoffe Wärme produzieren. Da fallen selbst die steigenden Stromkosten nicht allzu sehr ins Gewicht.